Kinderecke

Eine Wäscheleine für

eure Grüße, guten Wünsche und Farbe im ollen Wintergrau

Liebe Kinder, liebe Eltern,

vielleicht geht es euch auch so: jetzt im Winter ist der Lockdown noch anstrengender als letztes Jahr im Frühling. Homeoffice und Homeschooling kosten sowieso schon so viel Kraft und dann ist es auch noch gefühlt den halben Tag dunkel und man mag nicht mal so richtig raus um eine Runde um den Block zu drehen. Irgendwie könnten wir gerade alle eine Extraportion Kraft gut gebrauchen. Aber vielleicht können wir uns die ja gegenseitig geben:

Ich möchte ab nächster Woche wieder die Wäscheleine vor der Kirche aufhängen. Vielleicht erinnert ihr euch: bis Ende September hing sie vorne am Eingang der Kirche, bestückt mit Segenskarten, manchmal Gedichten, manchmal kleinen Aufgaben. In den letzten Wochen haben mir immer mal wieder Menschen gesagt, dass das schön war und sie sich ab und zu eine Karte mitgenommen haben. Und ob wir das nicht wieder machen könnten.

Ich finde das eine gute Idee, aber noch schöner fände ich, wenn wir sie diesmal gemeinsam bestücken. Vielleicht habt ihr Lust mit euren Kindern mitzumachen? Es sähe sicher richtig toll aus, wenn da viele Kinderbilder hängen – als Grüße, für gute Laune, zum Kraftgeben und um einander daran zu erinnern, dass ja alle noch da sind, auch wenn man sich gerade so wenig begegnet gerade.

Ob gemalt, geschrieben oder geklebt.

Ob eine Lieblings-Liedzeile, dich euch gute Laune macht,
ein Gedicht,
eine Erkenntnis,
ein Bibelvers,
ein schönes buntes Bild,
einfach ein „hallo“:

Nehmt euch ein Blatt Papier, bringt es idealerweise ins Postkartenformat, und schreibt oder malt bunte Grüße darauf an die Spaziergänger von Heinersdorf.

Macht ein Foto und schickt es mir zum Ausdrucken an s.oehlmann@kirche-berlin-nordost.de oder gebt das Original dienstags zwischen 15 und 17 Uhr bei mir im Büro ab (im Kantorhaus, Romain-Rolland-Straße 52).

Alle Einsendungen laminiere ich wetterfest und hänge sie an die Wäscheleine zum Anschauen und Mitnehmen.

Gemeinsam sorgen wir dafür, dass der Winterblues nicht das letzte Wort hat!

Viele Grüße

Susanne Öhlmann

Foto: Bild von No-longer-here auf Pixabay