Basteltipps

Bastelt ihr auch so gerne? Wo wir im Moment alle so viel Zeit drinnen verbringen, ist das doch ein toller Zeitvertreib. Also los! Und wenn euch etwas besonders gut gelungen ist, schickt mir doch ein Foto an s.oehlmann@kirche-berlin-nordost.de. Wir freuen uns, wenn wir eure Werke auf der Homepage oder im Schaukasten veröffentlichen dürfen. Dann können sich alle darüber freuen.

3. April – zauberhaft schwimmende Blumen

Heute wird es zauberhaft. Wir basteln Blumen, die auf dem Wasser schwimmen und… aber halt, das wird nicht verraten, probiert es einfach aus…  (Die Idee ist aus dem Buch „Aufschwingen – getragen und frei“ von A. Braner und C. Christi).

Ihr braucht:

  • Buntes Papier (am besten dünnes Tonpapier)
  • Bleistift
  • Schere
  • Vorlage:
  1. Drucke die Vorlage aus und schneide sie aus. Du hast nun eine Schablone.
  2. Male mit dem Bleistift um die Schablone herum und übertrage so den Umriss der Blüte auf das Tonpapier. Schneide die Blüte aus (Achtung, keine Blütenblätter abschneiden!).
  3. Knicke die Blütenblätter eines nach dem anderen nach innen, so dass sie fächerartig übereinander liegen. Wenn du alle Blütenblätter nach innen geknickt hast, erhältst du eine Art kleinen Kreis.
  4. Mache so viele Blüten, wie du magst. Wenn du fertig bist, fülle Wasser in eine Schale und lege die Blüten so gefaltet vorsichtig auf das Wasser. Und jetzt warte und staune…

„Bei dir ist die Quelle des Lebens“, heißt es in der Bibel in Psalm 36. So stelle ich mir vor, dass Gott in uns wirkt: wir Menschen können Gottes Liebe in uns so richtig aufsaugen, so wie die Blumen das Wasser. Und wenn wir diese Liebe in uns haben, entfalten und öffnen wir uns. Dann werden wir immer fröhlicher, hoffnungsvoller und schöner von innen heraus. Wir werden durchs Leben getragen und bei allem, was uns manchmal Angst macht, können wir darauf vertrauen, dass Gott schon in uns steckt.

1. April – Die Wut an die Wand werfen

Manchmal nervt doch alles. Keine Kita, keine Schule, keine Freunde treffen. Langeweile. Dabei kann man auch mal wütend werden. Dann ist es gut, wenn man Wut ablassen kann. Aber nicht, indem wir anderen weh tun. Wenn du manchmal wütend bist, vielleicht hilft dir ein Wutsack, den du kneten und boxen darfst. (Die Idee ist aus dem Buch „Aufschwingen – getragen und frei“ von A. Braner und C. Christi).

Ihr braucht:

  • Etwas größere Stoffreste
  • Füllwatte (oder Wollknäule oder alte einzelne Socken)
  • Nähgarn
  • Nähnadel
  • Schere
  • Wollfaden
  1. Schneide aus dem Stoff zwei Stücke (ca. 22 x 32 cm)
  2. Lege beide Stoffteile aufeinander und nähe die beiden langen und eine kurze Seite zusammen. (Vielleicht brauchst du dabei ein bisschen Hilfe von einem Erwachsenen, der dir zeigt, wie das Nähen geht.)
  3. Drehe den Sack nach außen (die Nähte sind jetzt innen).
  4. Stopfe den Sack mit der Watte, der Wolle oder den Socken, aus bis er prall genug ist.
  5. Flechte aus drei Wollfäden ein Band und binde den Sack zu.

Nun kannst du deinen Sack werfen (naja, vielleicht nicht im Wohnzimmer :), kneten, boxen, … Was dir gut tut.

Wusstet ihr, dass sogar Jesus manchmal wütend geworden ist? Vielleicht habt ihr eine Kinderbibel zuhause. Dann sucht mal die Geschichte von der Tempelreinigung, die findet ihr im Matthäusevangelium in Kapitel 21.

29. März – Ab geht die PostWir basteln Briefumschläge

Kriegt ihr auch so gerne Post? Wie wäre es, wenn ihr eine Brieffreundschaft startet? Vielleicht mit einem Freund oder einer Freundin. Oder auch mit Oma oder Opa. Dafür musst du nicht einmal schreiben können, es macht auch Spaß ein schönes Bild zu verschicken. Und damit eure Briefe auch von außen toll aussehen, basteln wir heute ganz einfache Briefumschläge. (Die Idee ist aus dem Buch „Aufschwingen – getragen und frei“ von A. Braner und C. Christi).

Ihr braucht:

  • Alte Kalenderblätter mit schönen Motiven oder Geschenkpapier
  • Bleistift
  • Schere
  • Festes Papier für die Schablone
  • Kleber
  • Vorlage

Vorlage-BriefumschlagHerunterladen

  1. Drucke die Vorlage aus, am besten auf festes Papier. Schneide sie aus und bastel dir so eine Schablone.
  2. Suche dir ein schönes Kalenderblatt aus und lege die Schablone auf die Rückseite deines Kalenderblatts. Male an den Rändern der Vorlage entlang die Umrisse auf dein Kalenderblatt.
  3. Schneide entlang der Linien aus.
  4. Schau noch einmal auf deine ausgedruckte Vorlage. Knicke dein Kalenderblatt dort, wo auf der Vorlage gestrichelte Linien sind. (Achtung: schöne Seite nach außen)
  5. Falte den Briefumschlag zusammen, streiche Kleber auf die beiden seitlichen Laschen und klebe die Rückseite darauf. Die obere Lasche darfst du erst zukleben, wenn du deinen Brief in den Umschlag gesteckt hast.

Wusstest du, dass du auch an Gott Post schicken kannst? Dafür brauchst du aber keinen Umschlag oder Papier. Du kannst z.B abends vor dem Einschlafen Gott erzählen, was besonders schön war und wo du dich vielleicht geärgert oder gefürchtet hast. Gott hört dich. Wenn du Gott so einen Brief mit dem Herzen schickst, nennen wir das Beten.

27. März – Farbe ans FensterDie Regenbogen-Aktion

Geht es euch auch so? Manchmal macht es keinen Spaß mehr, zuhause zu bleiben und ihr würdet gerne mal wieder mit euren Freundinnen und Freunden spielen? Dann macht mit bei der tollen Regenbogen-Aktion: malt einen schönen bunten großen Regenbogen und hängt ihn in euer Fenster. Wenn Kinder dann mit ihren Eltern draußen spazieren gehen und viele andere Regenbogen an den Fensterscheiben sehen, fühlen sie sich nicht so alleine. Denn dann wissen sie: auch andere Kinder müssen zu Hause bleiben!

Ihr braucht:

  • Papier
  • Buntstifte
  • Speiseöl
  • Papiertücher
  1. Male einen wunderschönen bunten Regenbogen, am besten mit Buntstiften
  2. Schneide ihn aus.
  3. Und jetzt reibst du die Rückseite deines Regenbogens mit einem Papiertuch mit Speiseöl ein (am besten Zeitung als Unterlage benutzen). Überschüssiges Öl kannst du mit einem weiteren Papiertuch einfach wieder aufsaugen.
  4. Jetzt muss das Papier 1 – 2 Tage trocknen
  5. Fertig. Jetzt kannst du den Regenbogen mit Klebestreifen ins Fenster hängen.

Wusstet ihr, dass der Regenbogen in der Bibel eine ganz besondere Rolle spielt? Nach der großen Flut, als Noah und seine Familie mit allen Tieren sicher wieder an Land ist, verspricht Gott: „Es soll nie wieder so eine große Flut kommen. Alles, was lebt, Menschen, Tiere, Pflanzen habe ich lieb. Als Zeichen dafür setze ich den Regenbogen an den Himmel. Immer wenn ihr ihn seht, erinnert euch daran, dass ich bei euch bin!“ Wie tröstlich gerade in dieser Zeit, oder?

24. März juchhu, es ist Frühling

Der Frühling ist da, draußen blühen die ersten Blumen und schon jetzt können wir schöne Schmetterlinge basteln. Und wenn wir nicht rausgehen dürfen, können die ja auch wunderbar auf den Zimmerpflanzen landen 🙂

Ihr braucht:
· Papier (gerne bunt, z.B. Geschenkpapier geht super)
· Schere, Stift
· dünne feste Schnur oder Draht, Geschenkband geht auch

Faltschmetterlinge-VorlageHerunterladen

  1. Druckt euch die Vorlage mit den Schmetterlingsformen aus (Das Original findet Ihr auch als free download unter www.kigaportal.com) und schneidet sie aus. (Hier braucht ihr noch kein schönes Papier.)
  2. Jetzt müsst ihr die Vorlage auf euer schönes Papier übertragen. Dazu faltet ihr es (schöne Seite nach innen) und legt die lange gerade Seite der Vorlage genau auf die Falzkante eures schönen Papiers. Zeichnet mit einem Bleistift entlang der Vorlage. Wenn ihr fertig seid, klappt das Papier auf und ihr solltet nun die doppelte Vorlage aufgezeichnet haben.
  3. Jetzt schneidet ihr entlang eurer Bleistiftstriche aus.
  4. Jetzt faltet ihr euer Papier möglichst eng von oben nach unten wie eine Ziehharmonika.
  5. Wenn alles schön eng aufeinander gefaltet ist, bindet ihr den Schmetterling möglichst fest in der Mitte zusammen.
  6. Jetzt dürft ihr euren Schmetterling auseinanderfalten. Die spitzen Enden sind die oberen Flügel.
Dieser kleine Flattermann kam heute bei mir schon zu Besuch. Und bei euch?

Und kennt ihr eigentlich schon das Tischgebet vom kleinen Schmetterling? Das geht so:

Lieber kleiner Schmetterling, flieg doch hoch zum Himmel hin. Sag dem lieben Gott dort oben, dass wir ihn fürs Essen loben. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, guten Appetit, ihr Lieben!