Archiv: Basteltipps aus dem Frühling

Bastelt ihr auch so gerne? Jetzt im Januar haben wir dafür noch einmal jede Menge Zeit. Und manche Ideen werden ja nicht alt 🙂

Zauberhaft schwimmende Blumen

Es wird zauberhaft. Wir basteln Blumen, die auf dem Wasser schwimmen und… aber halt, das wird nicht verraten, probiert es einfach aus…  (Die Idee ist aus dem Buch „Aufschwingen – getragen und frei“ von A. Braner und C. Christi).

Ihr braucht:

  • Buntes Papier (am besten dünnes Tonpapier)
  • Bleistift
  • Schere
  • Vorlage:
  1. Drucke die Vorlage aus und schneide sie aus. Du hast nun eine Schablone.
  2. Male mit dem Bleistift um die Schablone herum und übertrage so den Umriss der Blüte auf das Tonpapier. Schneide die Blüte aus (Achtung, keine Blütenblätter abschneiden!).
  3. Knicke die Blütenblätter eines nach dem anderen nach innen, so dass sie fächerartig übereinander liegen. Wenn du alle Blütenblätter nach innen geknickt hast, erhältst du eine Art kleinen Kreis.
  4. Mache so viele Blüten, wie du magst. Wenn du fertig bist, fülle Wasser in eine Schale und lege die Blüten so gefaltet vorsichtig auf das Wasser. Und jetzt warte und staune…

„Bei dir ist die Quelle des Lebens“, heißt es in der Bibel in Psalm 36. So stelle ich mir vor, dass Gott in uns wirkt: wir Menschen können Gottes Liebe in uns so richtig aufsaugen, so wie die Blumen das Wasser. Und wenn wir diese Liebe in uns haben, entfalten und öffnen wir uns. Dann werden wir immer fröhlicher, hoffnungsvoller und schöner von innen heraus. Wir werden durchs Leben getragen und bei allem, was uns manchmal Angst macht, können wir darauf vertrauen, dass Gott schon in uns steckt.

Die Wut an die Wand werfen

Manchmal nervt doch alles, in der Kita, der Schule oder zuhause. Dann ist es gut, wenn man Wut ablassen kann. Aber nicht, indem wir anderen weh tun. Wenn du manchmal wütend bist, hilft dir vielleicht ein Wutsack, den du kneten und boxen darfst. (Die Idee ist aus dem Buch „Aufschwingen – getragen und frei“ von A. Braner und C. Christi).

Ihr braucht:

  • Etwas größere Stoffreste
  • Füllwatte (oder Wollknäule oder alte einzelne Socken)
  • Nähgarn
  • Nähnadel
  • Schere
  • Wollfaden
  1. Schneide aus dem Stoff zwei Stücke (ca. 22 x 32 cm)
  2. Lege beide Stoffteile aufeinander und nähe die beiden langen und eine kurze Seite zusammen. (Vielleicht brauchst du dabei ein bisschen Hilfe von einem Erwachsenen, der dir zeigt, wie das Nähen geht.)
  3. Drehe den Sack nach außen (die Nähte sind jetzt innen).
  4. Stopfe den Sack mit der Watte, der Wolle oder den Socken, aus bis er prall genug ist.
  5. Flechte aus drei Wollfäden ein Band und binde den Sack zu.

Nun kannst du deinen Sack werfen (naja, vielleicht nicht im Wohnzimmer :), kneten, boxen, … Was dir gut tut.

Wusstet ihr, dass sogar Jesus manchmal wütend geworden ist? Vielleicht habt ihr eine Kinderbibel zuhause. Dann sucht mal die Geschichte von der Tempelreinigung, die findet ihr im Matthäusevangelium in Kapitel 21.

Ab geht die PostWir basteln Briefumschläge

Kriegt ihr auch so gerne Post? Das neue Jahr ist doch eigentlich eine tolle Zeit, um eine Brieffreundschaft zu starten. Vielleicht mit einem Freund oder einer Freundin. Oder auch mit Oma oder Opa. Dafür musst du nicht einmal schreiben können, es macht auch Spaß ein schönes Bild zu verschicken. Und damit eure Briefe auch von außen toll aussehen, basteln wir heute ganz einfache Briefumschläge. (Die Idee ist aus dem Buch „Aufschwingen – getragen und frei“ von A. Braner und C. Christi).

Ihr braucht:

  • Alte Kalenderblätter mit schönen Motiven oder Geschenkpapier
  • Bleistift
  • Schere
  • Festes Papier für die Schablone
  • Kleber
  • Vorlage

Vorlage-BriefumschlagHerunterladen

  1. Drucke die Vorlage aus, am besten auf festes Papier. Schneide sie aus und bastel dir so eine Schablone.
  2. Suche dir ein schönes Kalenderblatt aus und lege die Schablone auf die Rückseite deines Kalenderblatts. Male an den Rändern der Vorlage entlang die Umrisse auf dein Kalenderblatt.
  3. Schneide entlang der Linien aus.
  4. Schau noch einmal auf deine ausgedruckte Vorlage. Knicke dein Kalenderblatt dort, wo auf der Vorlage gestrichelte Linien sind. (Achtung: schöne Seite nach außen)
  5. Falte den Briefumschlag zusammen, streiche Kleber auf die beiden seitlichen Laschen und klebe die Rückseite darauf. Die obere Lasche darfst du erst zukleben, wenn du deinen Brief in den Umschlag gesteckt hast.

Wusstest du, dass du auch an Gott Post schicken kannst? Dafür brauchst du aber keinen Umschlag oder Papier. Du kannst z.B abends vor dem Einschlafen Gott erzählen, was besonders schön war und wo du dich vielleicht geärgert oder gefürchtet hast. Gott hört dich. Wenn du Gott so einen Brief mit dem Herzen schickst, nennen wir das Beten.