Jahr 2005

Weihnachtskonzert (28. Dezember 2005)
Kurz vor dem Heiligen Abend, am 22. Dezember fand in der Heinersdorfer Kirche ein Weihnachtskonzert statt. Es musizierten Schülerinnen und Schüler der Pankower Kurt-Tucholsky-Oberschule gemeinsam mit dem Erich-Fried-Gymnasium Friedrichshain. Vom altbekannten Weihnachtslied, über traditionelle Spirituals bis hin zu vielstimmigen Chorwerken war fast alles dabei. Am Schluss gab's "Sind die Lichter angezündet" sogar zum Mitsingen. –um.

Zukunft braucht Erinnerung (14. Dezember 2005)
Im Rahmen der Heinersdorfer Vorträge referierte Pfarrer Günter M. Braun am Dienstag, dem 13. Dezember zum Thema "Zukunft braucht Erinnerung - Gedanken zum 60. Jahr nach Kriegsende". Der heute in Hannover lebende pensionierte Pfarrer, der den 2. Weltkrieg und dessen Ende in seiner ostpreußischen Heimat erlebte, stellte persönliche Erinnerungen und Eindrücke aus seiner Kindheit und dem späteren Berufsleben in den Mittelpunkt seines Vortrages. Erinnerungen seien wichtig und sollten beim Gespräch zwischen den Generationen stärker ins Blickfeld geraten. Denn nur wenn die Zeitzeugen ihre Erinnerungen nicht für sich behielten, sondern offen darüber sprächen, könne die jüngere Generation aus der Vergangenheit die notwendigen Schlüsse für die Zukunft ziehen.
Der nächste Vortrag der Heinersdorfer Vorträge findet am 17. Januar 2006 statt. –um.


Weihnachtsoratorium 1-6 (7. Dezember 2005)
In diesem Jahr hat die Heinersdorfer Kantorei wieder das gesamte Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach aufgeführt. Die Kantaten 1-3 standen am Sonnabend, dem 3. Dezember, in der Heilige-Geist-Kirche in Moabit auf dem Programm. Einen Tag später, am 4. Dezember, folgten an selber Stelle die Kantaten 4-6 des wohl bekanntesten weihnachtlichen Musikstücks. Es musizierten der Chor, das collegium musicum sowie Solisten der Heinersdorfer Kantorei unter der Leitung von Kantor Wolfgang Hensel. Die Zentralkirche aus der Gründerzeit, in der die Heinersdorfer Kantorei seit vielen Jahren ihre Konzerte veranstaltet, war am Sonnabend voll besetzt und auch zum zweiten Teil am Sonntag gut gefüllt. Das Publikum zeigte sich im Anschluss an die Aufführungen begeistert, und so gab's denn nach Standing Ovations an beiden Tagen auch die inzwischen schon traditionellen Zugaben. Das nächste größere Konzert der Kantorei ist die Johannespassion von Johann Sebastian Bach, die am 1. April musziert wird. –um.
Adventsfeier (29. November 2005)
"Es beginnt ganz klein und unscheinbar - und wird doch groß und schön." Das war das Thema der diesjährigen Adventsfeier der Heinersdorfer Gemeinde, die am Nachmittag des 1. Advent stattfand. Während des Familiengottesdienstes, der um 15 Uhr in der Kirche begann, stand die Rose von Jericho im Mittelpunkt, die sich bei Berührung mit Wasser von einem unansehnlichen braunen Klumpen in eine formenreiche, ausladende Blume verwandelt. Anschließend ging's im Margaretensaal weiter, wo man bei Kaffee und Kuchen gemütlich und dicht gedrängt beieinander saß. Denn über einen Mangel an Besuchern konnte man diesmal wahrlich nicht klagen. Am Ende reichten die liebevoll gedeckten Tische gar nicht aus, und es mussten schnell noch ein paar Sitzgelegenheiten herbeigeschafft werden, damit schließlich alle einen Platz fanden. Währenddessen hatten die Kinder schon Gelegenheit, sich handwerklich und künstlerisch zu betätigen. Auch der kleine Adventsbasar erfreute sich großer Beliebtheit. Kinderchor, Solisten und großer Chor sorgten für das musikalische Programm, und am Ende gab's noch eine kleine Weihnachtsgeschichte. –um.
Martinsumzüge in Heinersdorf (13. November 2005)
Am 11. November beginnt nicht nur die Karnevalszeit. Es ist auch der Martinstag, der an den heiligen Martin erinnert, der sich vor mehr als 1600 Jahren in Frankreich zunächst als gutmütiger und menschlicher Ritter und später als Bischof einen Namen machte. Martinsgans, Martinsbrot und auch die Martinsumzüge sind die sichtbaren Begleiter dieses Tages mitten im November. Am späten Nachmittag fand der traditionelle Martinsumzug des Heinersdorfer Kindergartens statt, der in der Kirche begann und nach einer großen Runde durch Heinersdorf schließlich auf dem Pfarrhof mit ein paar Liedern und dem Teilen und Essen der Martinshörnchen endete. Anschließend fand zum dritten Mal der Martinsumzug der Grundschule am Wassertum statt. In einem langen Zug zogen Schüler, Lehrer und Eltern von der Schule in die Kirche. Vor den etwa 300 Menschen sang dort zunächst der Kinderchor der Kantorei. Danach führten Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b ein Schauspiel über die Geschichte von St. Martin auf. Nach zwei Martinsliedern, einer kurzen Ansprache des Pfarrers und dem abschließenden Segen führte der Martinsumzug aus der Kirche heraus und unter Polizeischutz über die abgesperrten Straßen in weitem Bogen um das Kirchgelände und zurück zur Schule. Dort gab's zum Abschluss neben dem Martinsfeuer auch für die Großen die traditionellen Martinshörnechen. –um.









Friensdekade und Pogromgedenken (11. November 2005)
Seit vielen Jahren gibt's anlässlich der Ökumenischen Friedensdekade, die diesmal vom 6. bis 16. November stattfindet, auch in der Gemeinde Heinersdorf unterschiedliche Veranstaltungen, die sich mit dem Thema Frieden befassen. Bereits am 7. November fand eine Friedensandacht in der Kirche statt. Am Donnerstag, dem 10. November, folgte eine Buchlesung des Krimiautors Mathias Christiansen, der aus seinem neuesten Heinersdorf-Krimi Der falsche Feind vorlas und dabei besonders auf Anknüpfungspunkte zum diesjährigen Thema der Friedensdekade Wer kriegt was? einging. Das kommt nicht von ungefähr. Denn der mysteriöse Mord im Bucher Stadtforst, der den Ausgangspunkt des Kriminalromans und damit der Ermittlungen von Kommissar Brodersen aus dem Heinersdorfer Blumenwinkel bildet, hat eine Vorgeschichte, die bis ins Kriegesjahr 1916 zurückreicht. Die damalige Begegnung der Großväter des deutschen Täters und seines französischen Opfers, die sich als Kriegsfeinde gegenüberstanden und in deren Folge der Deutsche starb, während der Franzose überlebte, bildete die Grundlage für das Mordmotiv mehr als 85 Jahre später.
Ebenfalls im Rahmen der Friedensdekade fand bereits am 9. November das jährliche Gedenken an die Pogromnacht von 1938 statt. Die Veranstaltung, die diesmal das Thema "Widerstand - wieder stehen" hatte, wurde von Jugendlichen evangelischer und katholischer Gemeinden vorbereitet und beinhaltete Stationen in der Wartenberger Kirche, dem Heinrich-Grüber-Zentrum in Hohenschönhausen-Nord und in der katholischen Heilig-Kreuz-Kirche im Malchower Weg. Zwischendurch gab's eine Aktion in der Öffentlichkeit vor dem Hohenschönhauser Lindencenter. An dem Gedenkweg nahm auch die Heinersdorfer Junge Gemeinde teil. –um.




Hallo-Kids-Fest (1. November 2005)
Am Reformationstag feierte die Heinersdorfer Gemeinde wieder das Hallo-Kids-Fest, zu dem in erster Linie alle Kinder herzlich eingeladen waren. Es gab wieder viel zu entdecken, zu erfahren und auszuprobieren. Vom Fußfühlweg bis zur Löwengrube, vom Schminken bis zum Fischefangen - es gab viele Attraktionen. Neben den kleinen Preisen an jedem Stand warteten bei der Tombola und dem Bibelquiz noch einige größere Präsente auf die glücklichen Gewinner. Am Kuchenbuffet warteten die einzigartigen "Lutherecken" darauf, verkostet zu werden. Am Abend hatten die Erwachsenen die Gelegenheit, sich den Film "Luther" anzusehen. Schon mal vormerken: Im nächsten Jahr gibt es zum Reformationstag das Heinersdorfer Hammerfest. –sh.





Gott und die Welt (26. Oktober 2005)
Kommen ungetauft verstorbene Kinder trotzdem zu Gott? Was gibt es zum Thema Sterbehilfe zu sagen? Wie verhält es sich mit den anderen Religionen? Über diese und weitere interssante Fragen ging es am Dienstag, dem 25. Oktober 2005 in der Auftaktveranstaltung zur neuen Reihe "Gott und die Welt".
Bei einem Imbiss und verschiedenen Getränken kamen diejenigen, die der Einladung gefolgt waren, in anregenden Gesprächen zusammen und nutzen die Gelegenheit, sich über wichtige Fragen aus verschiedenen Bereichen unseres Lebens auszutauschen.
Nach dem viel zu schnell vergangenen Abend waren sich alle einig: Wir freuen uns schon auf den 12. Januar 2006, wenn es wieder heißt: Gott und die Welt in Heinersdorf. –mc.
Kreisjugendtag in Heinersdorf (21. September 2005)
Wie bereits im vergangenen Jahr fand der Kreisjugendtag der beiden Kirchenkreise Pankow und Weißensee auch diesmal wieder in Heinersdorf statt. Das weitschweifige Gelände nebst Margaretensaal, Kirche und Garten bot am 17. September bei herrlichem Spätsommerwetter das passende Ambiente für die zentrale Veranstaltung der Evangelischen Jugend in der Region, die unter dem Motto "Bewegt euch! Die fetten Jahre sind vorbei." stand. Nachdem es bereits am frühen Nachmittag zahlreiche Jugendliche aus beiden Kirchenkreisen zu unterschiedlichen sportlichen, kreativen und geistreichen Angeboten zog, gab es um 18 Uhr eine kurze Andacht in der Kirche, den der Gospelchor JOY musikalisch ausgestaltete. Am Vorabend der Bundestagswahl hatten die Teilnehmer dabei auch schon mal die Gelegenheit, ihre Stimme abzugeben und eine von sechs vorgestellten Meinungen für zukünftige Veränderungen zu wählen. Als Besuchermagnet erwies sich erwartungsgemäß das anschließende Bandkonzert, das im gut gefüllten Margaretensaal stattfand. Wer die etwas ruhigeren Stimmungen suchte, wurde bei Lagerfeuer, Grill und dem Film Die fetten Jahre sind vorbei fündig. Ein gelungener Tag, der Heinersdorf einmal mehr ins Zentrum jugendlicher Aktivitäten in Pankow und Weißensee rückte. –um.
Heinersdorfer Vorträge: "Was ist Gentechnik?" (14. September 2005)
Am 13. September 2005 fand die mit viel Spannung erwartete erste Veranstaltung im Rahmen der neuen Reihe der Heinersdorfer Vorträge im Gemeinderaum statt. Dr. Hartmut Peters, Mitarbeiter im Institut für Medizinische Genetik der Berliner Charité, hielt vor etwa 25 Zuhörerinnen und Zuhörern einen Vortrag unter dem Titel "Was ist Gentechnik? Was will und was kann sie?". Nach einigen Grundbegriffen ging es um die unterschiedlichen Anwendungsbereiche der modernen Gentechnik, deren Chancen und Risiken. Die Abwägung dieser beiden Pole gegeneinander war auch der wesentliche Inhalt der Diskussion, die sich an den breit angelegten Überblicksvortrag anschloss. Nach getaner Arbeit gab's Blumen für den Referenten, der mit seinem Vortrag einen guten Grundstein für die neue Reihe gelegt hat. Die Heinersdorfer Vorträge finden künftig monatlich statt. Als nächstes trägt Pfarrer Andreas Kaehler am 11. Oktober über die Geschichte der Heinersdorfer Kirche vor. –um.

Tag des offenen Denkmals 2005 (12. September 2005)

Zum vierten Mal in Folge gab es zum deutschlandweit begangenen Tag des offenen Denkmals am 11. September auch in unserer Gemeinde wieder mehrere Veranstaltungen.
Nach einem gut besuchten Gottesdienst, der das diesjährige Thema Krieg und Frieden aufgriff, gab es mehrere Führungen durch Kirche und Margaretensaal.
Am Nachmittag wurde dann eine kleine Ausstellung mit Exponaten zum Ersten Weltkrieg eröffnet und anschließend las der Autor Mathias Christiansen im Margaretensaal vor rund 40 Zuhörern aus seinem neuesten, unter anderem in Heinersdorf spielenden Kriminalroman "Der falsche Feind", in dem es ebenfalls um das Thema Krieg und Frieden geht.
Wie schon in den vergangenen Jahren ergaben sich am Tag des offenen Denkmals in Heinerdorf auch diesmal wieder viele interessante Gespräche, die Besuchern wie Veranstaltern noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben werden. –um.

Partnerschaftswochenende in Berlin (5. September 2005)
Vom 2. bis 4. September fand das diesjährige Partnerschaftswochenende mit unserer Partnergemeinde Bad Oeynhausen statt. Diesmal war die Heinersdorfer Gemeinde Gastgeber für ingesamt zehn Menschen aus Bad Oeynhausen, die am Freitagabend - teils mit der Bahn, teils mit dem Auto - in Berlin ankamen. Der Sonnabend war geprägt von einem Ausflug in die Innenstadt, den wir als 23köpfige Gruppe übernahmen und der uns unter anderem zum Zentrum Lehrter Straße der Berliner Stadtmission und zum neuen Holocaustmahnmal führte. Pastor Kuhn, Pfarrer im Zentrum Lehrter Straße berichtete von der dortigen Arbeit, die drei Schwerpunkte hat: Diakonie, Mission und Begegnung. Das Zentrum, das sich noch im Aufbau befindet, beherbergt unter anderem eine Anlaufstelle mit Notunterkunft für Obdachlose, ein Jugendgästehaus für Berlin-Reisende und die so genannte Freundes-Lounge - ein Raum für die Begegnung von Menschen aus nah und fern. Mit der Eröffnung des neuen Hauptbahnhofs, in dessen unmittelbarer Umgebung sich das Zentrum befindet, wird dessen Bedeutung noch wachsen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Jugendgästehaus folgte ein ausgedehnter Spaziergang durch das Regierungsviertel und vorbei am Pariser Platz zum Holocaustmahnmal. Dort wurden wir von einem jungen Israeli in die Geschichte und die Intention des Denkmals eingeführt, bevor wir das unübersichtliche und beeindruckende Stelenfeld betraten und den unterirdischen Raum der Information besuchten. Das traditionelle gemeinsame Abendessen im Gemeinderaum wurde von einem Gespräch über das Thema Mission gefolgt, in dem es um missionarische Ansätze und Defizite in beiden Gemeinden ging. Die Predigt während des von der Kantorei musikalisch ausgestalteten Gottesdienstes hielt der Pastor der Oeynhauser Gemeinde Matthias Mengel. Nach Mittagessen und Kaffeetrinken war die gemeinsame Zeit schon wieder vorbei. Es wurde verabredet, für das nächste gemeinsame Wochenende vom 22. bis 24. September 2006 in Oeynhausen auch eine Begegnung der beiden Chöre mit einzuplanen, und in einer gemeinsamen Sammelaktion beider Gemeinden einen Quardatmeter des Zentrums Lehrter Straße zu erwerben, der 500 Euro kostet. –um.







Rüstzeit der Jungen Gemeinde (25. August 2005)
Der Sommer 2005 mag verregnet gewesen sein. Während der Rüstzeit der Jungen Gemeinde, die kurz nach dem Ende der Sommerferien vom 19. bis 21. August in Zeestow bei Berlin stattfand, war das Wetter traumhaft. Das passte sich nicht nur ins Thema des Wochenendes Traum ein. Es bot auch die Gelegenheit, den meisten Teil der Zeit im Freien zu verbringen - in dem geräumigen Garten hinter dem ehemaligen Zeestower Pfarrhaus, das nun als Rüstzeitenheim dient, und am Brieselanger See, dem die Gruppe am Sonnabend einen ausgiebigen Besuch abstattete. Traum war das Thema, unter dem das gemeinsame Wochenende stand - es ging um nächtliche Träume und um Tagträume, um Wunschträume, um Träume von einer gerechteren Welt und um biblische Träume. Einiges davon wird während des Gottesdienstes am 25. September in der Heinersdorfer Kirche zu erleben sein. –um.



Schuljahresanfangsgottesdienst (15. August 2005)
Am Sonnabend wurden in Berlin die Erstklässler eingeschult. Und nur einen Tag später, am 14. August, gab's in der Heinersdorfer Kirche den traditionellen Familiengottesdienst zum Schuljahresanfang. Die zeitliche Nähe dieses Gottesdienstes, in dem vor allem die Schulanfänger und damit die neuen Christenlehrekinder begrüßt wurden, hat sich ausgezahlt: Mehr als 30 Kinder waren in die gut gefüllte Kirche gekommen, um gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern und mit der ganzen Gemeinde diesen Gottesdienst zu feiern. Die acht anwesenden Schulanfängerinnen und Schulanfänger wurden von Pfarrer Kaehler für ihre bevorstehende Schulzeit gesegnet. Während des Gottesdienstes wurden vier Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren getauft, davon zwei gerade eingeschulte. Sie haben ihre Schulzeit mit dem bewussten Bekenntnis zu Jesus Christus begonnen. Der Gottesdienst wurde durch die Vorstellung der neuen Religionslehrerin an der Heinersdorfer Grundschule abgerundet. –um.
Gemeindefest mit Benefizauktion (20. Juni 2005)
Bei herrlichem Juniwetter und strahlendem Sonnenschein fand am 18. Juni das jährliche Sommerfest der Heinersdorfer Gemeinde statt, das in diesem Jahr unter dem Thema An der Gemeinde bauen stand. Dabei ging es vor allem um den geplanten Ausbau des Margaretensaals, der für Gemeinde- und Kirchenkreisaktivitäten, aber auch für externe Veranstaltungen und private Feierlichkeiten genutzt werden soll. Nach einem kurzen Familiengottesdienst in der Kirche, während dessen ein Modell der geplanten Küche des Margaretensaals mit geldbepackten Streichholzschachteln gefüllt wurde (siehe Foto), gab es im Gemeindegarten Kaffee und Kuchen und für die Kleinen die Gelegenheit zum Basteln, Spielen und Toben. Später gab's die erste Benefizauktion für den Margaretensaal, der auch der Ort dieses Geschehens war. Wer gerade nicht mitsteigern wollte, konnte an dem gut gefüllten Basar die eine oder andere Rarität erwerben. Der zweite Teil des Gemeindefestes wurde traditionell mit dem Serenadenkonzert in der Kirche eröffnet, das Kinderchor, Kammerchor sowie Instrumental- und Gesangssolisten unter der Leitung von Wolfgang Hensel gestalteten. Bei Grillen und Lagerfeuer klang der Abend gemütlich aus. Auch wenn die Besucherzahl beim Gemeindefest vor allem am Nachmittag hinter den Erwartungen zurück blieb, war der gesamte Tag von fröhlicher Stimmung und einer guten Atmosphäre geprägt. Für den Ausbau der Küche im Margaretensaal kamen insgesamt mehr als 700 € zusammen. –um.





Familienrüstzeit am Groß Väter See (13. Juni 2005)
Wie schon im vergangenen Jahr gab es auch in diesem Jahr eine Familienrüstzeit, die uns wieder in das Feriendorf am Groß Väter See führte. Am Freitag lernte sich die nunmehr auf 50 MitfahrerInnen angewachsene Gruppe kennen und formulierte ihre ersten Fragen zum Thema "Wenn dein Kind dich morgen fragt...", dem Motto des diesjährigen Kirchentages. Nachdem die Frage der Zimmeraufteilung endgültig geklärt war und jeder ein Bett gefunden hatte, konnte der Tag in Ruhe zu Ende gehen. Am Samstag stellten sich alle Familien noch einmal mit ihren selbst gestalteten Papierhäusern vor. Anschließend sollte es dann um das Thema Schöpfung gehen. Die Kleinen und Kleinsten ergründeten die Wunder der Schöpfung eher spielerisch, während die Erwachsenen mehr thematisch arbeiteten. In der Mittagspause war dann Zeit die Spielplätze des Feriendorfes zu erkunden, Ziegen zu füttern oder die Seele einfach baumeln zu lassen. Am Nachmittag vertieften sich die Erwachsenen noch einmal in ihre thematische Arbeit, während die Kinder im angrenzenden Wald eine Höhle aus Holz und Laub bauten. Die kleinen Waldarbeiter, die zum Teil beachtliche Stämme aus dem Wald holten, hatten hier die Möglichkeit, mit ihren eigenen Händen die Schöpfung zu begreifen. Nach dem Grillabend sollte uns das regnerische Wetter nicht davon abhalten, die von Hendrikje gebastelten Walnussschiffchen mit Kerzenbeleuchtung in den Groß Väter See stechen zu lassen. Der Abend klang zumeist in gemütlichen Runden in den einzelnen Häusern aus. Am Sonntag feierten wir einen Gottesdienst. Der Altar war mit den am Wochenende gebastelten Häusern und Bildern, sowie mit Naturmaterialien geschmückt. Vor dem Mittagessen sprangen noch ein paar besonders Mutige ins kühle Nass, bevor es dann wieder nach Hause ging. –sh.





Landesjugendcamp (6. Juni 2005)
"Wenn zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, so bin ich mitten unter ihnen". Dass es noch am letzten Mittwoch in der Jungen Gemeinde gerade um diesen Vers aus dem Matthäus-Evangelium ging, hatte mit dem Landesjugendcamp zwar nichts zu tun. Sehr passend war's aber trotzdem. Denn nach kurzfristigen Absagen einiger Jugendlicher reisten in der Tat genau zwei frisch Konfirmierte mit Betreuer ins Brandenburgische Mötzow, um dort dem alljährlichen Landesjugendcamp der Evangelischen Jugend beizuwohnen. Etwa 1.000 junge Leute aus der gesamten Landeskirche waren gekommen, um unter dem Motto "Unterwegs verankert" ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. Die Angebote waren vielfältig und reichten über Bibelarbeiten und Diskussionsrunden über Theater, Tanz, Sport & Spiel bis hin zu vielen kleinen und großen Konzerten der unterschiedlichsten Musikgruppen. Entgegen pessimistischer Vorhersagen blieb der Regen weitgehend aus. Und auch wenn aus Heinersdorf diesmal nur eine Mini-Gruppe zum Camp fuhr, hatte man doch das gute Gefühl, unter vielen Gleichgesinnten zu sein. –um.

Nacht der Offenen Kirchen (18. Mai 2005)
Auch die Heinersdorfer Kirchentür war am Abend des 15. Mai (Pfingstsonntag) bis spät in die Nacht hinein geöffnet. Sicherlich - der große Ansturm blieb aus. Doch aller Anfang ist klein: Hin und wieder schauten ein paar Leute vorbei, um sich die Kirche anzuschauen oder verweilten bei der Taizé-Andacht oder der Bildmeditation von einigen Chagall-Bildern. Von der Kirchentür aus bot sich ein beeindruckender Blick auf den Kerzen geschmückten Altar. Wer an dem Aufsteller Kirche geöffnet nicht vorüberging, konnte in nächtlicher Atmosphäre Einkehr und Stille finden. –mc.
Konfirmation in Heinersdorf (17. Mai 2005)
Traditionell am Pfingstsonntag fand am 15. Mai in Heinersdorf die Konfirmation statt. Zwei Mädchen und zwei Jungen im Alter von 14 Jahren bestätigten damit vor der Gemeinde den für sie bereits mit der Taufe eingeschlagenen Weg des christlichen Glaubens. Dass die Konfirmation (auch: Einsegnung) viel mit dem Segnen der Jugendlichen zu tun hat, brachten die vier Konfirmanden in einem Anspiel zu Beginn des Gottesdienstes zum Ausdruck. Die Kantorei schmückte den Gottesdienst musikalisch aus. Nach der eigentlichen Konfirmation folgten noch Grußworte und das gemeinsame Abendmahl. Und so lagen zwischen Einzug und Auszug der Konfirmanden mehr als eindreiviertel Stunden - ein rundum schöner Festgottesdienst! Die Gemeinde gratuliert aufs herzlichste, und die Junge Gemeinde freut sich auf den Nachwuchs!
Konfirmiert wurden Franziska Liebig, Karoline Gühmann, Nicolas Garsolke und Sebastian Hensel. –um.
Gemeindeausflug zu Himmelfahrt (13. Mai 2005)
Am 5. Mai flogen 23 Gemeindeglieder, jung und alt, groß und klein, per Auto oder Bahn nach Belzig in den Fläming aus. Um 10 Uhr ging es erstmal zum Gottesdienst in die Stadtkirche St. Marien. Anschließend wurden wir bei einem gemütlichen Kaffee vom dortigen Pfarrer begrüßt, der uns einige Informationen zum Belziger Gemeindeleben gab. Es folgte eine Führung durch die schon über 1000 Jahre alte Stadt - sie wurde 997 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Pfarrer Ullmann führte uns dabei nicht zur spätromanischen Feldsteinkirche St. Marien mit ihrer Papenius-Orgel und der Sandsteintaufe, sondern auch zum Geburtsthaus von Johann Gottlieb Reissiger und durch die historische Altstadt mit ihren vielen kleinen Bürgerhäusern. Bevor das imposante Gelände der Burg Eisenhardt mit ihrer Ringmauer und den Rundtürmen erkundet wurde, lud das Burghotel zu einer Stärkung ein. Mit der mittelalterlichen Feldsteinkirche St. Briccius endete die Führung und nach einem gemütlichen Kaffeetrinken auch der Gemeindeausflug. –kn.
Band-Blizzard im Margaretensaal (2. Mai 2005)
Laute und eher ungewohnt schrille Töne erklangen am 29. April aus dem Heinersdorfer Margaretensaal. Die Evangelische Jugend des Kirchenkreises Weißensee veranstaltete einen so genannten Band-Blizzard - ein Konzert, bei dem zwischen 19 Uhr und kurz nach Mitternacht nacheinander fünf junge Bands ein ebenso junges Publikum begeisterten, das aus dem ganzen Kirchenkreis und darüber hinaus angereist war. Nachdem der Abend von zwei Punk-Rock-Bands eröffnet worden war, kamen zu späterer Stunde auch die Anhänger etwas sanfteren und melodiösen Gitarren-Rocks auf ihre Kosten. Das Konzert, das den Margaretensaal nach dem Kreisjugendtag im Mai 2004 bereits zum zweiten Mal in einen Auftrittsort für Jugendbands verwandelte, zeigt ein weiteres Mal die gute und vielfältige Nutzbarkeit des einzigartigen Raumes. –um.

Besuch aus Bad Oeynhausen (18. April 2005)
Das Wetter hätte man sich nicht besser erträumen können. Die Stimmung war gut und voller Erwartung und Neugier auf neue Gesichter und Bekanntschaften. Beste Bedingungen also für die Jugendbegegnung zwischen Oeynhauser und Heinersdorfer Jugendlichen. Ein halbes Jahr, nachdem während des jährlichen Partnerschaftswochenendes im westfälischen Bad Oeynhausen die Idee für ein Revival der Jugendreffen geboren wurde, kamen vom 15. bis 17. April zehn Jugendliche und zwei Betreuer in unsere Gemeinde. Nachdem die Gäste am Freitag um kurz vor acht in einem Kleinbus und einem PKW auf den Margaretenhof gerollt waren, gab's erstmal eine Stärkung - die Heinersdorfer Jugendlichen hatten das Abendbrot bereitet. Auch an ein paar Kennenlernspiele sollte es nicht fehlen. Nach einer kurzen Nacht und einem Frühstück im Freien ging's dann in die City: Fernsehturm, Reichstag und Brandenburger Tor standen ebenso auf dem Programm wie der Potsdamer Platz und der Ku'damm. Dass Berlin so anstrengend sein kann, hatten die meisten Jugendlichen wahrscheinlich nicht vermutet. Abends wurde gegrillt, gequizt und gespielt. Und der sonntägliche Gottesdienst, den die Vikarin Karina Nippe hielt, wurde durch die Oeynhauser durch einen Text von Clemens Bittlinger bereichert. Am Ende des Wochenendes war nicht nur eine gewisse Erschöpfung zu spüren. In die Abschiedsstimmung mischten sich das Gefühl, viele neue Menschen kennengelernt zu haben und die Vorfreude auf ein Wiedersehen. Denn die Einladung an die Jugendlichen aus Heinersdorf zu einem Gegenbesuch in unserer Partnergemeinde wurde schon ausgesprochen. –um.







A-capella-Konzert (11. April 2005)
Ihren ersten öffentlichen Auftritt gab am vergangenen Freitag, dem 8. April, die A-capella-Gruppe FADE in der Heinersdorfer Kirche. Die fünf jungen Männer, die allesamt das musikorientierte Berliner Händel-Gymnasium besuchten oder dort gerade das Abitur ablegen, trugen Interpretationen namhafter Vorbilder sowie eigene Kompositionen vor. So fehlte der "Mann im Mond" von den Prinzen ebensowenig wie Arrangements von den Commedian Harmonists und der legendären Kölner A-capella-Gruppe Wise Guys. Dabei war die Mischung der Musikstile durchaus bunt: Neben Chorklassikern wie "Jauchzet dem Herrn, alle Welt" von Mendelssohn-Bartholdy wurde unter anderem auch ein selbst zusammengestelltes Pottpuree mit der deutschen Nationalhymne zum Besten gegeben. Das zumeist junge Publikum, das den Kirchenraum gut ausfüllte, war begeistert (einschließlich der jüngsten Fans - siehe Foto) und forderte nach dem rund einstündigen Konzert erfolgreich drei Zugaben ein. Wie es sich für ein ausgewachsenes Konzert gehört, gab's anschließend im Margaretensaal noch eine After-Show-Party. –um.



Aufführung der Matthäus-Passion (14. März 2005)
Sie gehört zu den eindrucksvollsten und formvollendedsten Werken Johann Sebastian Bachs: Die Matthäus-Passion. Doppelchörig und auch mit doppelter Instrumental- und Solistenbesetzung zählt sie gleichzeitig zu den anspruchsvollsten und aufwändigsten Oratorien der Kirchenmusik. Die Heinersdorfer Kantorei unter der Leitung ihres Kantors Wolfgang Hensel hat sich dieses Werks angenommen und es am 12. und 13. März 2005 zur Aufführung gebracht. Die Konzerte fanden in der gut besuchten Heilige-Geist-Kirche in Moabit statt. –um.
Weltgebetstag auch in Heinersdorf (7. März 2005)
Auch in diesem Jahr fand in Heinersdorf wieder ein Gottesdienst zum Weltgebetstag statt. Vorbereitet von Frauen unserer Gemeinde, stand diesmal unser Nachbarland Polen im Mittelpunkt. Der Gemeindesaal war geschmückt mit allerlei Sachen, die einen schnell an Polen denken lassen: Stickereien aus den Masuren, ein Buch von Papst Johannes Paul II., der ja gebürtiger Pole ist, Bücher über Ostpreußen und manche andere Dinge. Natürlich durfte auch Musik von Chopin und Penderecki nicht fehlen. Thematisch stand der Spruch: "Lasst uns Licht sein" im Mittelpunkt. Dazu gab es auch, neben Gebeten und Lesungen, eine kurze Predigt von Frau Kaehler. Auch über die sehr leidvolle gemeinsame Geschichte von Deutschen und Polen wurde gesprochen. Dass dabei vor allem Versöhnung wegweisend für das 21. Jahrhundert sein soll, wurde durch einen symbolischen Brückenbau über die Oder unterstrichen. Der Gottesdienst war sehr schön und eindrücklich, was insbesondere der intensiven Vorbereitung von Frau Nowitzki zu verdanken ist. –gm.
"Blut und Wasser" (22. Februar 2005)
Unter dieser Losung stand die Konfirmanden- und Jugendfreizeit der Heinersdorfer Gemeinde, die vom 18. bis 20. Februar in Bomsdorf bei Neuzelle stattfand. Insgesamt 15 junge Menschen verbrachten ein erlebnisreiches Wochenende in dem kleinen Dorf kurz vor der polnischen Grenze. Inhaltlich ging es um die Passionsgeschichte Jesu und das Leben und Sterben Dietrich Bonhoeffers, mit dem sich die Jugendlichen anhand des Films "Die letzte Stufe" auseinandersetzten. Auch die lebenserhaltende Funktion von Wasser und Blut wurde besprochen und in einem selbst gestalteten Gottesdienst am Sonntag vormittag nochmals aufgegriffen. Dank der winterlichen Temperaturen war Wasser aber auch in Form von Schnee und Eis reichlich vorhanden und bot ideale Voraussetzungen für die eine oder andere Schneeballschlacht. Ansonsten war aber auch reichlich Zeit und Gelegenheit für gemeinsame Mahlzeiten, Kicker- und Tischtennisspiele, gesellige Abende und gemeinsames Singen. Die zeitgemäße Kurzauswertung in Form einer SMS am Sonntagmittag ergab vor allem eines: Das Wochenende war mal wieder viel zu kurz. –um.







Gemeindeversammlung (15. Februar 2005)

Am 13. Februar 2005 fand die jährliche Gemeindeversammlung der Heinersdorfer Gemeinde statt. Unter dem Motto "Gemeinsam an der Gemeinde bauen" ging es nach dem sonntäglichen Gottesdienst darum, die Gemeinde weiter zu gestalten, stärker nach außen und nach innen zu wirken und nach neuen Formen und Angeboten zu suchen. Wohl vor allem wegen des widrigen Wetters hielt sich die Beteiligung sowohl am vorangehenden Abendmahlsgottesdienst als auch an der Gemeindeversammlung in eher bescheidenen Grenzen. Der Beschäftigung mit dem Thema tat dies indes keinen Abbruch.

Nach einem Bericht aus dem Gemeindekirchenrat, der vor allem Eindrücke und Ergebnisse des vor zwei Wochen in Lobetal stattgefundenden GKR-Wochenendes enthielt, wurde der aktuelle Stand in Sachen Margaretensaal vorgestellt. Die entsprechende Arbeitsgruppe, die im vergangenen Jahr bereits zahlreiche Vorschläge zur Wiederbelebung des Saals erarbeitet hat, wird sich in Zukunft gemeinsam mit dem Bauausschuss treffen, da es zurzeit vor allem um bauliche Fragen - vor allem die Herrichtung der Küche und der Sanitäranlagen - geht. Aber mögliche Finanzierungskonzepte kamen zur Sprache.

Die Mittagspause diente nicht nur der allgemeinen Stärkung, sondern auch dem Gedankenaustausch und der Anfertigung von "Bausteinen", auf denen Vorschläge für neue Gemeindebausteine gemacht werden konnten. Anschließend gab's noch eine aktuelle Runde mit Terminen und Veranstaltungen des kommenden halben Jahres. –um.

GKR-Wochenende (1. Februar 2005)

Zu seiner jährlichen stattfindenden Wochenendrüstzeit fuhr der Gemeindekirchenrat vom 28. bis zum 30. Januar ins brandenburgische Lobetal. Das Große Thema des Wochenendes war Mission. Der Ausgangspunkt und das thematische Schwergewicht lagen bei Paulus, der als Apostel durch seine zahlreichen Missionsreisen und Briefe an junge christliche Gemeinden bekannt geworden ist. Nicht zuletzt seiner Wirkung und der seiner Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass das Christentum heute eine globale Religion ist. Wichtige Aspekte der Betrachtung des Lebens und Schaffens Paulus' waren seine Bekehrung, die Missionsreisen und zwei Briefe, die er an Gemeinden schrieb, die er nicht selbst gegründet hatte. Letztere sind deshalb von besonderem Intersse, weil Paulus sich und seine Theologie darin ausführlich vorstellt.

Anschließend wurden anhand von zehn Thesen die Bedeutung von Mission sowie deren Zielstellung und Umsetzungsmöglichkeiten für die Kirche im Allgemeinen und speziell für die Heinersdorfer Gemeinde diskutiert. Dabei wurden auch konkrete Schritte verabredet, die die Gemeinde einladender und offen für bisher außen oder am Rande Stehende machen soll. Unter anderem soll es zukünftig wieder Vortragsabende mit interessanten Referenten und Themen gehen, zu denen dann auch über die Gemeindegrenzen hinaus eingeladen wird. Außerdem ist eine Veranstaltung zur diesjährigen "Nacht der Offenen Kirchen" vorgeshen, die in Berlin jedes Jahr zu Pfingsten stattfindet. In diesem Zusammenhang wurde auch überlegt, die Kirche - zunächst unregelmäßig - auch außerhalb von Gottesdiensten und Veranstaltunen offen zu halten. Gemeindeblätter und aktuelle Informationen sollen zukünftig in Arztpraxen und in einigen Heinersdorfer Geschäften ausgelegt werden. Besondere Veranstaltungen sollen auch in den einschlägigen lokalen Wochenzeitschriften veröffentlicht werden.

Neben dem dichten Arbeitspensum gab's aber auch Zeit zur Entspannung: Die tieg verschneiten Wälder rund um Lobetal luden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Und der sonntägliche Gottesdienst in der Lobetaler Kirche war - nicht nur wegen der zum Thema des Wochenendes passenden Predigt - wieder ein ganz besonderer Höhepunkt. Ein nächstes GKR-Wochenende für Anfang 2006 ist schon verabredet. –um.