Jahr 2004

Neue Vikarin (6. Dezember 2004)
Seit 1. Dezember gibt's in unserer Gemeinde ein neues Gesicht: Frau Karina Nippe absolviert in den nächsten neun Monaten in Heinersdorf ihr Gemeindevikariat. Frau Nippe ist in Spremberg geboren und hat in Berlin Theologie studiert. Sie arbeitete für ein halbes Jahr in einem Straßenkinderprojekt in St. Petersburg und unterrichtete nach ihrem ersten Theologischen Examen in Tallin für zwei Jahre Deutsch. Den katechetischen Teil ihres Vikariats verbrachte Frau Nippe an einer Weddinger Grundschule. Während des Gottesdienstes am 2. Advent wurde sie offiziell in unserer Gemeinde begrüßt. –um.
Adventsfest in der Gemeinde (29. November 2004)
Einer langjährigen Tradition folgend, wurde auch in diesem Jahr wieder der erste Advent im Margaretensaal gefeiert. Nach einem kurzen Familiengottesdienst in der Kirche, bei dem auch der Kinderchor gesungen hat, gab es einen reichlich gedeckten Kuchentisch, Kaffee, Tee und natürlich durfte auch die Weihnachtsstolle nicht fehlen. Vorher wurde noch unter der Anleitung von Frau Döhle gesungen, später waren noch Weihnachtslieder vom Kirchenchor zu hören. Die Kinder konnten basteln und malen. Dank vieler helfender Hände waren Vor- und Nachbereitung schnell erledigt. –um.

Konstituierende Sitzung des neuen GKR (16. November 2004)
Nachdem ein Teil des Gemeindekirchenrates am 24. Oktober neu gewählt wurde, fand am 15. November nun die konstituierende Sitzung statt. Zuvor waren die neu gewählten Ältesten und Ersatzältesten im Gottesdienst am 14. November offiziell in ihr Amt eingeführt worden. Der Gemeindekirchenrat wählte wie bereits vor drei Jahren Uwe Müller zu seinem Vorsitzenden. Stellvertretender Vorsitzender ist Pfarrer Andreas Kaehler. Zur Kirchmeisterin für die finanziellen Angelegenheiten wurde Gisela Nowitzki bestimmt. Außerdem wurde mit Hendrikje Katzorke eine Mitarbeiterin aus dem Kindergarten in den Gemeindekirchenrat berufen. Ebenfalls während seiner Sitzung hat der Gemeindekirchenrat wieder einen Bauausschuss gebildet, dem neben Mitgliedern des GKR auch weitere Menschen aus der Gemeinde angehören. Heidi Schliepe und die Leiterin des Kindergartens Hildegard Seifert gehören dem neuen Gemeindekirchenrat nicht mehr an. –um.
Martinstag in Heinersdorf (12. November 2004)
Wer meint, die Heinersdorfer Kirche sei für die kleine Gemeinde eigentlich viel zu groß und werde mit ihrem Platzangebot allenfalls zu Weihnachten mal einigermaßen ausgenutzt, sah sich spätestens am Martinstag mal wieder gründlich getäuscht. Die Kirche war gut gefüllt - und das gleich zweimal hintereinander. Schon am späten Nachmittag versammelten sich due Kindergartenkinder gemeinsam mit deren Eltern, Geschwistern, Großeltern in der Kirche, um die Geschichte des Heiligen Martin zu hören, der vor mehr als 1600 Jahren in Frankreich lebte und zunächst als gutmütiger Ritter bekannt wurde, später Priester wurde, bevor er im Jahre 371 schließlich sogar Bischof von Tours wurde. Der anschließende Umzug der Kinder war noch nicht ganz vorbei, da bahnte sich schon der nächste Martinsumzug den Weg durch Heinersdorf in Richtung Kirche. Von Polizei und Feuerwehr über die gesperrten Straßen von Heinersdorf geleitet, kamen mehr als 300 Schüler, Lehrer und Eltern von der Grundschule am Wasserturm in die nahe gelegene Kirche. Unter der Leitung der Religionslehrerin Frau Schlingmann führten Schüler die Geschichte des Sankt Martin als Schattenspiel auf. Nach einer kurzen Ansprache des Pfarrers, einigen Liedern, Gebet und Segen zogen die mit Laternen ausgestatteten Kinder gemeinsam mit den Erwachsenen in einer großen Schleife um den Ortskern und zurück zur Schule, wo zum Abschluss des Tages noch ein großes Lagerfeuer stattfand. –um.





Hallo Kids Fest (8. November 2004)
Nicht ganz zufällig fand am Nachmittag des Reformationstags im Margaretensaal das "Hallo Kids Fest" statt. Gemeinsam mit der freikirchlichen Open-Door-Gemeinde veranstaltet, sollte gezeigt werden, dass es an diesem Tag außer Halloween noch was anderes zu feiern gibt. So entstand ein Fest, bei dem es für die Kleinen der Gemeinde viel zu entdecken und zu erleben gab. Da wurden Masken und Hüte gebastelt, in einem Quiz konnte man sein Bibelwissen testen, die ersten handwerklichen Fähigkeiten wurden beim Nägeleinschlagen erlernt, beim Schiffchenwettrennen gewann, wer die schnellsten Finger hatte, und an vielen anderen Ständen konnten die "Kids" sich ausprobieren, spielen und einfach Spaß haben. Natürlich fehlte es auch an Saft und Kuchen nicht. Zum Schluss wurde noch gemeinsam gesungen und drei glückliche Sieger haben sogar noch einen Preis bei der großen Verlosung gewonnen. Fast 60 Kinder waren da, und allen hat es großen Spaß gemacht. Auch die vielen Helfer aus beiden Gemeinden empfanden den Nachmittag als sehr gelungen, so dass es nicht überrascht, dass eine Wiederholung im nächsten Jahr schon angedacht ist. –ses.

GKR-Wahl (25. Oktober 2004)
Am 24. Oktober 2004 wurde ein Teil des Heinersdorfer Gemeindekirchenrates neu gewählt. In der Zeit von 9 bis 14 Uhr waren die Gemeindeglieder, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, aufgerufen, vier der insgesamt sieben gewählten Ältesten im Gemeindekirchenrat neu zu wählen. Zur Wahl standen acht Kandidatinnen und Kandidaten. Abgegeben wurden 128 Stimmzettel, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 17%. 126 Stimmzettel waren gültig. Und so verteilten sich die Stimmen auf die einzelnen Bewerberinnen und Bewerber:
Barbara Bresch: 50 Stimmen
Rita Grodotzky: 43 Stimmen
Hermann Linsel: 52 Stimmen
Gerd Müller: 95 Stimmen
Ragnhild Pescheck: 63 Stimmen
Ruth Quicker: 48 Stimmen
Sebastian Schütz: 84 Stimmen
Regine Witkowski: 33 Stimmen
Damit sind Gerd Müller, Sebastian Schütz, Ragnhild Pescheck und Hermann Linsel als GKR-Mitglieder für die nächsten sechs Jahre gewählt. Barbara Bresch, Ruth Quicker, Rita Grodotzky und Regine Witkowski sind für die kommenden drei Jahre stellvertretende Mitglieder. Als gewählte Mitglieder gehören dem GKR bis zum Ende ihrer Amtszeit im Herbst 2007 außerdem an: Gertraud Döhle, Gisela Nowitzki und Uwe Müller. Pfarrer Kaehler ist geborenes Mitglied im Gemeindekirchenrat. –um.
Erntedankgottesdienst (5. Oktober 2004)
Ein bunt geschmückter Altarraum voll von geernteten Früchten und Blumen begrüßte die Gottesdienstbesucher zum Erntedank am 3. Oktober. Der Kinderchor stimmte mit einigen Liedern in den Familiengottesdienst ein, in dem es um das Thema "Wasser" gehen sollte. Die Kindergartenkinder brachten die Sonne, Wolken und Regen in die Kirche und sangen zusammen mit den Erwachsenen ein Lied vom Kreislauf des Wassers. Die Kinder fühlten Wassertropfen in ihren Händen, anschließend konnten alle Wasser schmecken und ihren Durst stillen. Wasser als Teil der Schöpfung zu begreifen, als Gabe Gottes für eine ertragreiche Ernte notwendig, darum ging es in diesem Gottesdienst. Mit einem Apfel in der Hand verließen wir die Kirche und konnten vor deren Türen die herbstliche Stimmung der Natur genießen. –ses.
Parternschaftswochenende in Bad Oeynhausen (27. September 2004)
Nachdem das letzte gemeinsame Wochenende mit unserer Partnergemeinde im Herbst 2003 in Berlin stattgefunden hatte - damals unter anderem verbunden mit einem Gemeindeausflug in den Spreewald - machten sich in diesem Jahr wieder mehr als 20 Heinersdorfer Gemeindeglieder auf den Weg in den ostwestfälischen Kurort kurz hinter der berühmten Porta Westfalica. Wie immer wurden wir schon am Bahnhof herzlich begrüßt - der Auftakt eines wunderschönen und von der bedingungslosen Gastfreundschaft der Wicherngemeinde und ihrer Gemeindeglieder geprägten Wochenendes in Bad Oeynhausen und Umgebung. Der Samstagnachmittag war einem Busausflug ins Lipper Land gewidmet. Einem Besuch der prächtigen und weitgehend erhaltenen Stadt Lemgo, durch die wir durch zwei kundige Stadtführer geleitet wurden, folgte eine Kaffeepause mit den wahrscheinlich größten Kuchenstücken, die während der nunmehr 43 Jahre währenden Partnerschaft zwischen den beiden Kirchengemeinden serviert wurden. Die Partnerschaft und deren Geschichte war auch Thema eines Pressegesprächs am Abend, zu dem unter anderem die "Männer der ersten Stunde" Pfarrer Plate, Kantor Hensel und Herr Steinhäuser den geladenen Journalisten der lokalen Presse Auskunft über die Anfänge der gemeinsamen Geschichte gaben. Während des gemeinsamen Abends wurde unter anderem über Öffentlichkeitsarbeit in beiden Gemeinden gesprochen: Die "verlässlich geöffnete Kirche" in Oeynhausen (das entsprechende Signet wurde der Gemeinde im Juni offiziell verliehen) und ein druckfrisches Gemeinde-Infoheft aus Heinersdorf, das vor allem neu zugezogene Gemeindeglieder über die Aktivitäten und Angebote informieren soll. Das erlebnisreiche Wochenende wurde wie immer durch den gemeinsam gefeierten Gottesdienst abgerundet und gekrönt. Die Predigt hielt Pfarrer Kaehler aus Heinersdorf. Am Ende der wie immer viel zu kurzen Zeit gab's dann noch die Aussicht auf die Wiederbelebung der Partnerschaft auf der Ebene der Chöre der beiden Gemeinden: Kantor Wolgang Hensel, der seit vielen Jahren erstmals wieder nach Oeynhausen kam, verabredete mit der neuen Chorleiterin der Wicherngemeinde, Barbara Mengel, engere Zusammenarbeit. Und vielleicht gibt es schon bald wieder einen Chor-Austausch - während des Gottesdienstes, sangen vier Heinersdorfer jedenfalls schon mal im Chor mit, als dieser seinen ersten Auftritt unter der engagierten und frischen Leitung von Frau Mengel hatte. Zum Abschied blieb die Einladung an alle Oeynhauser: Herzlich willkommen 2005 in Heinersdorf! –um.





Ausstellung am Tag des Offenen Denkmals (17. September 2004)
Bereits zum dritten Mal wurde am 12. September 2004 in Heinersdorf der Tag des Offenen Denkmals begangen, der in diesem Jahr bundesweit unter dem Motto "Wasser" stand. Da lag es nicht fern, den Taufstein in unserer Kirche, der aus dem Jahre 1621 stammt, in den Mittelpunkt der Betrachtung zu rücken. Während des festlichen Gottesdienstes, mit dem der Tag des Offenen Denkmals in Heinersdorf offiziell begann, fanden auch zwei Taufen statt. Anschließend folgten verschiedene Führungen durch Kirche und Margaretensaal. Im Margaretensaal wurde außerdem eine Ausstellung des Berliner Grafikers Martin Hoffmann eröffnet. Zu sehen waren verschiedene Grafiken aus der (Vor-)Wendezeit, die vor allem die politische Situation und die damit verbundenen Repressalien für die Bevölkerung thematisieren. Zentrum der Ausstellung war eine Installtion mit dem Thema "Wellen", die tägliche Zeitungsüberschriften der Berliner Zeitung aus der Zeit vom 4. Oktober 1989 bis zum 3. Oktober in einer lang gestreckten Wellenform darstellt (siehe Bild). Der Tag des Offenen Denkmals war wie bereits in den Jahren zuvor gut besucht und zog auch wieder viele Menschen an, die in nicht in Heinersdorf zu Hause sind. –um.



Rüstzeit der Jungen Gemeinde (3. September 2004)
Kurz nach den Sommerferien machte sich Jugendliche aus Heinersdorf schon wieder auf Reisen. Diesmal ging's aber nicht mit den Eltern in ferne Länder, sondern mit der Jungen Gemeinde in den Fischerort Freest an der Ostsee. Vom 20. bis 22. August verbrachten die Jugendlichen dort bei durchwachsenem Wetter ein gemeinsames Wochenende. Reisen war gleichzeitig auch der thematische Schwerpunkt der Fahrt: Urlaubsreisen, Dienstreisen, Bildungsreisen, Reisefieber und vieles mehr spielte da eine Rolle. Nicht zuletzt ging es aber auch um die wohl reisefreudigste Person in der Bibel: Paulus. Nachdem er vom Christenverfolger zum Missionar bekehrt worden war, bestand praktisch sein ganzes Leben aus Reisen - den so genannten Missionsreisen. Anhand eines biblischen Rätsels sind wir Paulus auf seinen Wegen gefolgt - nicht ohne dabei an so manchem in heutiger Zeit als Reiseziel bekannten Ort vorbei zu kommen. Ganz theoretisch blieb das mit dem Reisen an diesem Wochenende aber nicht: Strandfußball, Badengehen und Nachtspaziergang gehörten auch zum Programm. –um.



Offene Kirche Bad Oeynhausen (21. Juli 2004)
Gemeinsam mit einer weiteren Kirchengemeinde in der Kurstadt hat unsere Partnergemeinde in Bad Oeynhausen jetzt offiziell das Signet der Westfälischen Landeskirche "verlässlich geöffnete Kirche" bekommen. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, auch in der Woche und unabhängig von Gottesdiensten und Veranstaltungen Kirchräume zu öffnen, um sie Menschen zugänglich zu machen. "Sie kommen, weil unsere Städte laut und hektisch sind und die Kirchräume mit ihrer klaren Struktur und ihrer Ruhe zunehmend als einzigartig empfunden werden. Sie kommen, weil ein Problem sie quält und sie hoffen, in der Kirche gelassener zu werden und Trost zu finden." heißt es auf der Internetseite der Initiative, der sich inzwischen auch andere Landeskirchen angeschlossen haben. Vielleicht wäre das auch ein Impuls, in unserer Gemeinde dieses Thema mal wieder aufzugreifen. Weitere Informationen gibt es hier. –um.

Gemeindefest (21. Juni 2004)
Am 19. Juni feierte die Heinersdorfer Gemeinde ihr traditionelles Sommerfest, das sich in diesem Jahr rund um das Thema "Spuren" drehte. Das Wetter ließ sich zunächst gar nicht sommerlich an. So fand das gemeinsame Kaffeetrinken nach dem Familiengottesdienst im trockenen Margaretensaal statt. Schon im Gottesdienst war es um Spuren gegangen: Spuren, die wir selbst hinterlassen, und Spuren, die Jesus in seinem Leben hinterlassen hat - von der Geburt bis zu Kreuzigung und Auferstehung. Am Nachmittag konnten die Kinder dann selbst den Spuren nachspüren - beim Basteln und bei einem Spuren-Quiz, dessen Gewinner Rabanus dann von Frau Seifert beglückwünscht wurde und eine große Lupe überreicht bekam. In direkter Konkurrenz zum Deutschland-Spiel in Portugal erfreute sich dann das Serenadenkonzert großer Beliebtheit, das für Chor und Orchester der Heinersdorfer Kantorei zugleich die Sommerpause einläutete. Unter anderem wurde das vierte Brandenburgische Konzert von Johann Sebastian Bach zur Aufführung gebracht. Anschließend gab's auf dem Pfarrhof noch frisch Gegrilltes und ein Lagerfeuer, in dessen wärmendem Umkreis sich einige noch bis in den späten Abend angeregt unterhielten. –um.







Landesjugendcamp in Cottbus (15. Juni 2004)
Vom 11. bis 13. Juni war die Junge Gemeinde Heinersdorf auf dem Landesjugendcamp der Evangelischen Jugend in Cottbus. Gemeinsam mit ca. 1.500 anderen Jugendlichen aus Berlin, Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz erlebten sie ein abwechslunsgreiches und spannendes Wochenende auf dem ehemaligen BuGa-Gelände der Stadt. Landesjugendcamp, das ist, mal über den eigenen Tellerrand schauen, das Gefühl haben, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein, einfach Spaß zu haben und schauen zu können, was es sonst so gibt. Und das war durchaus nicht wenig: Unter dem Motto "Hart an der Grenze leben" gab es vielfältige Angebote und Veranstaltungen von Bandkonzerten unterschiedlichester Art über Cafés, Theateraufführungen, Freiluftkino, Disco, Workshops, einer Bibelarbeit mit dem Brandenburger Minister Reiche, dem Markt der Jugend und dem "Spiel ohne Grenzen" bis hin zum großen Abschlussgottesdienst am Sonntagmorgen. Am Sonnabend gab's die Campaktion "Freie Heide", während der die als Bombenabwurfplatz der Bundeswehr vorgesehene Wittstock-Ruppiner Heide symbolisch besetzt wurde (Foto). Trotz des Regens, der das ansonsten sommerliche Wetter immer mal wieder störte und der nachts auch einige Zelte unter Wasser setzte, war die Stimmung gut, und die Heinersdorfer Jugendlichen freuen sich schon auf das nächste Landesjugendcamp im kommenden Jahr. Ausführliche Berichte und viele Fotos finden sich unter www.landesjugendcamp.de. –um.





Konfirmation (1. Juni 2004)
Während eines festlichen Gottesdienstes am Pfingstsonntag wurden in der Heinersdorfer Kirche vier Jugendliche konfirmiert. Damit endete für Ricarda Sprenger, Antonia Lück, Thilo Peters und Torsten Kopp (nicht im Bild) die eineinhalb Jahre währende Zeit des Konfirmandenunterrichtes mit der feierlichen Bestätigung und Bekräftigung der Taufe. Die goldene Konfirmation konnte im selben Gottesdienst Wolfgang Lange feiern, der auf den Tag genau vor 50 Jahren in Heinersdorf konfirmiert worden war. –um.

Gemeindeausflug zu Himmelfahrt (24. Mai 2004)
Der traditionelle Gemeindeausflug am Himmelfahrtstag führte in diesem Jahr ins Spandauer Johannes-Stift. Teils mit Bus & Bahn, teils bequem per PKW angereist, begann der gemeinsame Tag mit einem Gottesdienst, in dessen Mittelpunkt eine Taufe und ein Treffen von Diakonissen und Diakonen standen und der das Thema Mut hatte. Anschließend folgte eine Orgelbesichtigung in der Kirche, während der das Instrument auch vorgeführt wurde. Nach dem Mittagessen gab's einen Filmvortrag über die Geschichte des Johannes-Stifts. Nach dem Kaffeetrinken verabschiedeten sich die mehr als 30 Teilnehmenden mit dem Choral "Großer Gott, wir loben dich" von den Gastgebern - allen voran Herrn Korb, der die Gruppe den ganzen Tag über geführt und begleitet hat. Der Dank gilt darüber hinaus Familie Grodotzky, die den Ausflug organisiert hatte.

Familienrüstzeit am Groß Väter See (24. Mai 2004)
Am zweiten Maiwochenende fuhren mehrere Familien aus der Heinersdorfer Gemeinde ins Brandenburger Umland, um sich dort Zeit für die verschiedensten Dinge zu nehmen. Von Freitag bis Sonntag ging's im Feriendorf am Groß Väter See vor allem um das Thema Zeit. Dabei wurden unter anderem die unterschiedlichesten Zeitmesser ausprobiert. Auch das durchaus wechselnde Zeitempfinden spielte eine Rolle. Der hundertjährige Dornröschenschlaf fehlte dabei ebenso wenig wie die Schöpfungsgeschichte, nach der Gott die Welt in sieben Tagen erschaffen hat. Außerdem gab's während des Wochenendes viel Zeit zum Spielen, Geburtstagfeiern und sogar zum Baden. Ein wirklich schönes Wochenende, bei dem wir Zeit für unsere Familien hatten, aber auch Zeit um die Natur zu geniessen und um Gedanken zum Thema Zeit nachzugehen. –ses.



Kreisjugendtag (10. Mai 2004)
Zu ihrem ersten gemeinsamen Kreisjugendtag lud die Evangelische Jugend der beiden Kirchenkreise Pankow und Weißensee unter dem Thema "Leben" am Sonnabend, dem 8. Mai, nach Heinersdorf ein. Nachdem schon seit morgens die Vorbereitungen liefen, trudelten gegen 14 Uhr die ersten Jugendlichen ein. Zu Beginn gab's Volleyball und Tischtennis, Kreativangebote mit Sprühdosen und Speckstein und ein Quiz. Anschließend wurde außerdem ein Trommel-Workshop und Karaoke angeboten. Im Garten konnte man sich an zwei Ständen über Fragen der Kriegsdienstverweigerung und über die Aktion Sühnezeichen und Friedensdienste informieren. Um 18 Uhr wurde zu einer Andacht in die Kirche eingeladen. Neben einem Anspiel der JG Bergfelde und einer Predigt der Kreisjugendpfarrerin Ines Frentz gab's eine Aktion, bei der man seine Sorgen und Konflikte auf eine große Papierbahn schreiben oder malen konnte. Für die musiklische Begleitung sorgte der Jugendchor der Gemeinde Niederschönhausen unter der Leitung von Konrad Winkler. Nach der Andacht begann im Margaretensaal das Bandkonzert mit insgesamt fünf Rockbands, zu dem viele Jugendliche eigens angreist waren. Wem es drinnen zu laut war, konnte sich währenddessen gemütlich ans inzwischen entfachte Lagerfeuer im Garten setzen. Als um halb elf der letzte Band-Akkord verklungen war, wurde noch zum Freiluftkino auf Großleinwand geladen: "Knocking on Heavens Door" stand auf dem Programm. –um.





Arbeitsgruppe Margaretensaal (27. April 2004)
Am Montag, dem 26. April, kam die neu gegründete Arbeitsgruppe zur Zukunft des Margaretensaals zu ihrer ersten Sitzung zusammen. 11 Gemeindeglieder waren gekommen, um sich Gedanken über eine mögliche Nutzung des in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts als Diakoniesaal errichteten Raumes zu machen. Nachdem der Saal nach der Wende für knapp zehn Jahre an eine Teppichfirma vermietet wurde, wird er seither sporadisch wieder für Gemeindeveranstaltungen und Familienfeiern genutzt. Im Jahre 2003 erarbeitete der Gemeindekirchenrat im Rahmen eines Antrages auf finanzielle Unterstützung durch den landeskirchlichen Fonds Missionarischer Aufbruch einen Konzeptentwurf, der unter anderem die Einrichtung eines von der Gemeinde betriebenen Cafés vorsah. Um die vielen auf dem Treffen am 26. April aufgeworfenen Ideen und Fragen zu bündeln, wurde vereinbart, das nächste Mal anhand des bestehenden Konzepts weiter zu diskutieren. Die Arbeitsgruppe trifft sich wieder am Montag, dem 24. Mai, um 19.30 Uhr im kleinen Gemeinderaum. Weitere interessierte Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen! –um.
Besuch aus Schweden (26. April 2004)
Etwa 50 kirchliche Mitarbeiter aus dem südschwedischen Ronneby besuchten am 24. April die Heinersdorfer Gemeinde. Die Gruppe, die für ein paar Tage in Berlin weilte und sich über das hiesige kirchliche Leben und die Strukturen unserer Landeskirche informieren wollte, besuchte am Sonnabendnachmittag auch unsere Gemeinde. Während eines gemeinsamen Kaffeetrinkens im Margaretensaal, das von vielen fleißigen Helferinnen zum Teil bereits am Freitagabend vorbereitet worden war, wurden die skandinavischen Besucher über unser Gemeindeleben informiert. Dabei kam neben den allgemeinen finanziellen Problemen und der Minderheitensituation unserer Kirche in der (ost)deutschen Gesellschaft auch die Vielfalt der Gemeinde zur Sprache: Gottesdienste, Kreise, Kirchenmusik, Kindergarten und vieles mehr. Dass vieles davon längst nicht mehr von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen wird, war wohl eine der neuen Erkenntnisse, die die schwedischen Gäste mit nach Hause nehmen konnten. In der dortigen volkskirchlichen Situation istt eine hohe Sichte an hauptamtlich Beschäftigten nach wie vor der Normalfall. Nach der Gesprächsrunde im Margaretensaal, an der auch etwa 15 Gemeindeglieder aus Heinersdorf teilnahmen, gab's noch eine kurze Führung durch die Kirche und über den alten Friedhof, bevor sich die Besucher mit einem herzlichen Dankeschön und einer Einladung nach Ronneby verabschiedeten. –um.



(5. April 2004)
Freitag Abend, 23.45 Uhr. Im ansonsten bereits sichtlich verschlafenen Zentrum Pankows hat sich ein kleiner Auflauf gebildet. Vorder Kirche stehen mehr als hundert Jugendliche in kleinen und großen Gruppen zusammen und scheinen auf etwas zu warten. Dann setzen sie sich langsam in Bewegung und gehen in die Kirche. Drinnen angekommen, müssen Schuhe und Jacken ausgezogen werden. Die Jacken werden im Mittelgang auf die Erde gelegt, so dass sich ein weicher langer, bunter und weicher Teppich bildet, der fast bis zum Altar reicht und über den die Jugendlichen nach vorn gehen. Der Ökumenische Jugendkreuzweg - traditionell am Freitag vor Palmsonntag - hat begonnen. Er steht diesmal unter dem Motto Enthüllungen und stellt Kleider und Stoffe in den Mittelpunkt. In der Kirche in Pankow ging es um den Einzug Jesu in Jerusalem. Auf den weiteren Stationen, die in der katholischen Kirche in Niederschönhausen, den evangelischen Kirchen Wilhelmsruh, Blankenfelde, Blankenburg und Karow und in der katholischen Kirche in Buch stattfinden, werden weitere Bilder und Personen betrachtet: Ein Anhänger Jesu, der nach dessen Verhaftung durch Fallenlassen seines Gewandes fliehen kann und damit seine eigene Haut rettet; der Hohepriester, der bei Jesu Anhörung seine eigenen Kleider zerreist; die Verspottung Jesu im Purpurmantel; das Losen der Kriegsknechte um Jesu Kleider unter dessen Kreuz; das Zerreißen des Vorhangs im Tempel nach Jesu Tod und die Grablegung Jesu. Die ganze Nacht hindurch wurde dieser Kreuzweg gegangen. Er endete erst nach Tageseinbruch mit einem Frühstück in Buch. Die Heinersdorfer Junge Gemeinde hat gemeinsam mit der JG Bergfelde die Station Vorgeführt in Blankenfelde gestaltet. –um.
Kreissynode Weißensee (31. März 2004)
Am 20. März fand die diesjährige Frühjahrssynode des Kirchenkreises Weißensee statt. Gastgeberin war die Gemeinde Hohenschönhausen mit ihrem neuen Gemeindehaus am Malchower Weg. Neben einer kleinen Satzungsänderung und einem Bericht über die Kirchenmusik im Kirchenkreis, den der Kreiskantor Thomas Lanz vortrug, ging es um das Thema Abendmahl. Referent des Vormittags war der Oberkirchenrat i.R. Traugott Vogel. –um.
Weltgebetstag in Heinersdorf (8. März 2004)
Wie in jedem Jahr am ersten Freitag im März war am 5. März der Weltgebetstag. Er wurde im Heinersdorfer Gemeinderaum mit einem Gottesdienst gefeiert, zu dem etwa 25 Gemeindeglieder kamen - nicht nur Frauen, was wegen der langen Tradition des Weltgebetstags der Frauen immer noch für eine kleine Sensation sorgt. Die Gebetstagsordnung, die von Frauen aus jeweils einem anderen Land erstellt wird, kam diesmal aus Panama. Der Gemeinderaum war feierlich ausgestaltet - mit allerlei Bildern und Blumen, einer Landkarte und Kerzen. In der Mitte des Raums waren Tücher zu dem von den beiden Ozeanen und dem berühmten Panamakanal eingeramhten mittelamerikanischen Land zurechtgelegt (Foto). Von nahezu allen anwesenden Frauen wurden Texte gelesen und Gebete gesprochen. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Frau Hensel begleitet, und Frau Kaehler hielt eine kurze Predigt. Wie schon in den Jahren zuvor hatte Frau Nowitzki den ganzen Gottesdienst organisiert, was ihr auch wie immer in wunderbarer Weise gelungen ist. Thematisch nahm der Gottesdienst die Situation der Frauen in Panama auf - die Unabhängigkeitsbewegungen, das Leben auf dem Lande und in den Städten. Und nachdem über die Bedeutung des Bananenanbaus für die Menschen in Panama und über die Wichtigkeit des fairen Handels mit diesen für uns zur Selbstverständlichkeit gewordenen Früchte berichtet wurde, gab's am Schluss noch die Biobananen zu essen, die eigentlich nur zur Dekoration gedacht waren. Ein schöner Gottesdienst für alle Sinne! –um.
Diaabend: Orthodoxie in Russland (27. Februar 2004)
Ein eindrucksvoller Diaabend über orthodoxe Christen in Russland fand am Donnerstag, dem 26. Februar, im Rahmen des Gesprächskreises statt, dem bei Tee und Keksen etwa 20 Menschen lauschten. Martin Schuster, Theologiestudent in Berlin, erzählte von Pilgerreisen, die er im Rahmen eines Studienaufenthaltes in die russische Provinz unternahm. Die dort erlebten Formen von Religiosität und Frömmigkeit erscheinen aus unserer westlichen Sicht nicht nur ungewohnt, sondern oft geradezu mystisch und misteriös. Der mit vielen spannenden und interessanten Geschichten gespickte Diavortrag erzählte über alte Klöster, die nach der Wende wiederentdeckt wurden und nun in liebevoller Kleinarbeit wieder hergerichtet werden, über religiöse Kulte und Bräuche, aber auch über ganz persönliche Lebensgeschichten. Am Schluss gab's noch ein paar Bilder aus St. Petersburg, wo Herr Schuster einige Zeit die orthodoxe Theologie studierte, und von anderern Reisen durch die russischen Weiten. –um.
Kindertheater in Heinersdorf (20. Februar 2004)
Vor rund vierzig Kindern, von denen viele ihre Eltern mitgebracht hatten, wurde am 19. Februar im Margartensaal das Theaterstück »Wie der Stern sein Leuchten fand« aufgeführt. Mit ansprechenden Kostümen und einer fantasievollen Dekoration verstand es die Musikpädagogin Kerstin Heimlich die Kinder zu begeistern. Die meditative musikalische Begleitung verlieh der Geschichte eine hohe Spannung ohne auf sonst so oft gebrauchte Konfliktelemente zu setzen. So waren es denn auch zwei Frösche, ein Grashüpfer und eine Spinne, die dem kleinen Stern dabei halfen, sein Leuchten wieder zu finden. Und am Ende der viel zu schnell vergangenen 40 Minuten leuchtete schließlich nicht nur der Stern, sondern auch die Augen der jungen Zuschauer. –ses.





Gemeindeversammlung (26. Januar 2004)
Wie in jedem Jahr fand auch diesmal Ende Januar wieder eine Gemeindeversammlung statt - erstmals jedoch nicht an einem Donnerstag oder Freitag Abend, sondern an einem Sonntag gleich nach dem Gottesdienst. Ungefähr 40 Menschen waren am 25. Januar gekommen, so dass der Platz im kleinen Gemeindesaal gerade so ausreichte. Die Versammlung begann mit einem Bericht aus dem Gemeindekirchenrat, einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und einer Vorstellung der Planung für das Jahr 2004. Nach der Mittagspause, in der es Suppe und belegte Brötchen gab, ging's dann um die Wahl zum Gemeindekirchenrat, die am 24. Oktober 2004 stattfindet. Gesucht werden noch Kandidatinnen und Kandidaten, die sich zur Wahl stellen wollen. Zu wählen sind vier GKR-Mitglieder sowie vier Stellvertreter.
Der thematische Schwerpunkt der Gemeindeversammlung war die zukünftige Nutzung des Margaretensaals. Nach einer Vorstellung der Projektidee, die der Gemeindekirchenrat im vergangenen Jahr entwickelt hat, wurden zahlreiche Ideen geäußert, wie sich der Saal nutzen ließe und welche Angebote, Veranstaltungen man sich vorstellen könnte. Als problematisch stellte sich die Realisierung der "Visionen" heraus. Als wichtigster erster Schritt wurde die Instandsetzung der sanitären Einrichtungen und der Küche identifiziert. Unter dieser Voraussetzung wäre der Saal unter anderem ohne Weiteres für Familienfeiern und dergleichen vermietbar. Auch Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen und - gewissermaßen als Sahnehäubchen und Fernziel der Aktivitäeten - ein Cafébetrieb wären dann vorstellbar. Um die Überlegungen zu konkretisieren und einen Vorschlag für die Weiterarbeit zu machen, wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich erstmals im März treffen wird. –um.