Jahr 2003

Adventskonzert (8. Dezember 2003)
Am 2. Adventssonntag (7. Dezember) gaben sich in der Heinersdorfer Kirche gleich drei jugendliche Chöre ein Stell-dich-ein. Neben dem Prenzlberger Kammerchor, der unter der Leitung von Carsten Schulze - bisher unter dem Namen Prenzlberger Jugendchor - schon zum wiederholten Male in Heinersdorf sang, waren diesmal auch noch das Vokalkolleg sowie der Berliner Mozart-Chor unter der Leitung von Sabine Fenske zu hören. Gesungen wurde adventliche und weihnachtliche Chormusik unterschiedlicher Epochen und Kulturen. Nachdem die drei Chöre ihr A-capella-Repertoire einzeln zu Gehör gebracht hatten, musizierten die etwa 60 Sängerinnen und Sänger gemeinsam Teile aus dem Messias von Georg Friedrich Händel. Die Orgel dazu spielte Maria Grimm.
Bereits einen Tag zuvor, am 6. Dezember, hatte die Heinersdorfer Kantorei unter der Leitung von Kantor Wolfgang Hensel die Kantaten 1 bis 3 und 6 des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach aufgeführt. Das Konzert fand in der gut gefüllten Heilige-Geist-Kirche in Moabit statt. –um.




Adventsfeier (1. Dezember 2003)
Mit einem feierlichen Familiengottesdienst ist am 30. November in der Heinersdorfer Kirche der Advent eingeläutet worden. Der Gottesdienst wurde gemeinsam von Pfarrer Kaehler, Kantor Hensel und dem Kinderchor und dem Heinersdorfer Kindergarten vorbereitet. Zentrales Bild des Gottesdienstes war das Schiff, das auch in dem alten Adventslied "Es kommt ein Schiff geladen" in vielen Farben dargestellt wird. Auch den Altarraum schmückte ein solches Schiff, das sich nach und nach mit Kerzen füllte - der Maria- und der Josephskerze, der Jesuskerze, den Hirten- und den Königskerzen und schließlich mit Kerzen eines jeden Gottesdienstbesuchers. Im Anschluss an den Gottesdienst fand dann im Mararetensaal die traditionelle Adventsfeier statt: Mit Kaffee und Kuchen, Weihnachtsliedern und einem kleinen Konzert des Heinersdorfer Chores. Mehr als hundert Menschen ließen so den Nachmittag des 1. Advents ausklingen. –um.
Martinsumzüge in Heinersdorf (12. November 2003)
Am 11. November 2003, dem diesjährigen Martinstag, gab's in Heinersdorf gleich zwei große Laternenumzüge. Der schon zur Tradition gewordene Martinsumzug des Kindergartens begann am späten Nachmittag bei Einbruch der Dunkelheit. Er endete wie gewohnt mit einem kleinen Gottesdienst in der Kirche. Anschließend gab's dann aber eine richtige Premiere: Gegen 17.45 Uhr zogen mehrere hundert Schüler, Lehrer und Eltern von der Heinersdorfer Grundschule über die Berliner Straße zur Kirche. Die Polizei hatte die Straßen abgesperrt und die Autoschlangen stauten sich aus allen Richtungen. Als alle in dem für viele unvertrauten Kirchraum Platz gefunden hatten, begann der Kinderchor der Heinersdorfer Kantorei das Lied von Sankt Martin zu singen. Anschließend führte die zweite Klasse der Grundschule ein kurzes Stück über den heiligen Martin auf, in dem er im Gegensatz zu anderen vorbeikommenden Passanten einem in der Kälte frierenden Bettler hilft und ihm sogar einen Teil seines Umhangs anbietet. Dann folgten noch ein paar Worte des Pfarrers und der Leiterin des Kindergartens Frau Seifert, bevor für alle Anwesenden Martinshörnchen verteilt wurden und "Ich geh mit meiner Laterne" angestimmt wurde. Nach dem Auszug aus der Kirche zogen die Teilnehmer, begleitet von Polizei und Feuerwehr in einem großen Bogen um die Kirche und zurück zur Schule, wo das Martinsfest mit einem Lagerfeuer beendet wurde.
Der Martinstag erinnert an Sankt Martin, der im vierten Jahrhundert lebte und über den Berichte überliefert sind, in denen seine bescheidene Lebensweise, seine Mildtätigkeit und seine wundersame Gabe, Kranke zu heilen, bezeugt sind. 371 wurde er zum Bischof von Tours (Frankreich) ernannt, wo er am 11. November 397 im Alter von 80 Jahren starb. Schon bald darauf wurde er als Heiliger verehrt. –um.








Herbsttagung der Kreissynode (10. November 2003)
Am Sonnabend, dem 8. November, tagte die Kreissynode des Kirchenkreises Weißensee in den Räumen der Stephanusstiftung. Nach einer Andacht der scheidenden Krankenhausseelsorgerin Pfarrerin Glombitza in der Friedenskirche standen vor allem Haushaltsthemen auf der Tagesordnung. Neben dem Haushaltsplan 2004 wurde im nunmehr zweiten Anlauf auch eine Änderung der Satzung des Kirchenkreisverbandes Berlin Nord-Süd beschlossen, dem neben Weißensee auch die Kirchenkreise Pankow, Tempelhof, Wedding und Oranienburg angehören, und der der Träger des kreiskirchlichen Verwaltungsamtes ist. Außerdem wurde der Kollektenplan für das kommende Jahr beschlossen, der den Verwendungszweck der amtlichen Gottesdienstkollekten für die fünf Sonntage im Jahr festlegt, über deren Kollekten der Kirchenkreis entscheiden kann. Zur Diskussion stand auch der erste Arbeitsbericht des seit April 2002 amtierenden Kreiskirchenrates, den Superintendent Telschow einbrachte sowie ein Entwurf für die Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenkreises - insbesondere die Planung eines Internetauftritts. –um.
Einsturz eines Torbogens (10. November 2003)
Mit einem ohrenbetäubenden Knall sind am Morgen des 6. November die Anwohner des Margaretenhofs aufgeschreckt worden. Dort hatte ein LKW, der Sand für einen Buddelkasten im Kindergarten liefern wollte, den hinteren Torbogen zum Einsturz gebracht, nachdem er diesen mit seinem Kranauflieger gerammt hatte. Die genaue Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Der Wiederaufbau des kleinen Bruders unseres Gemeindelogos wird durch die Haftpflichtversicherung des Unternehmens finanziert. –um.
Rüstzeit des Gemeindekirchenrates (28. Oktober 2003)
Vom 24. bis 26. Oktober fuhr der Gemeindekirchenrat der Gemeinde Heinersdorf zu seiner jährlichen Rüstzeit ins Dietrich-Bonhoeffer-Haus nach Lobetal. Thematisch ging's diesmal um die Arbeit mit Kindern und Familien sowie um die gottesdienstliche Liturgie. Dazu wurde mit der neuen Agende gearbeitet, die vor einigen Jahren für die Evangelische Kirche herausgegeben wurde und die diverse Formen und Gestaltungsmöglichkeiten für Gottesdienste vorsieht. Der GKR hat sich dazu entschlossen, die in Heinersdorf derzeit praktizierte Liturgie im Wesentlichen beizubehalten und einige Änderungen zunächst zu erproben. Innerhalb eines halben Jahres soll abschließend nocheinmal darüber beraten werden. Außerdem ging es um die Abendmahlspraxis und dabei insbesondere um das Abendmahl mit Kindern. Beschlossen wurde zudem, dass es im Jahr 2004 eine Familienfreizeit sowie ein Treffen aller Kindergartenmitarbeiterinnen mit dem Gemeindekirchenrat geben soll. Am Sonntagvormittag nahm der Gemeindekirchenrat wie auch schon in den Jahren zuvor am Gottesdienst in den Hoffnungstaler Anstalten Lobetal teil. –um.
Partnerschaftsgottesdienst (29. September 2003)
Zum Abschluss des diesjährigen Partnerschaftswochenendes, zudem nach unserem Besuch in der westfälischen Gemeinde im September 2002 in diesem Jahr wieder 12 Gäste aus Bad Oeynhausen in Heinersdorf waren, feierten wir in der Heinersdorfer Kirche gemeinsam einen Gottesdienst. Die Predigt hielt Pfarrer Lassen, der über Matthäus 6, 25-34 sprach: Sorgen um die Zukunft oder Vertrauen in Gottes Führung. Nach einem schnellen Imbiss im Gemeinderaum fuhren die Autos auch schon vom Pfarrhof, um die Besucher zum S-Bahnhhof Pankow zu bringen. Kurz vor eins verließen die Bad Oeynhauser denn auch schon die Stadt - nicht ohne uns zuvor für einen weiteren Besuch in den westfälischen Kurort einzuladen: Nächstes Jahr in Bad Oeynhausen! –um.
Gemeindeausflug in den Spreewald (29. September 2003)
Zu einem ganztägigen Gemeindeausflug fuhren Heinersdorfer Gemeindeglieder am Sonnabend, dem 27. September in den Spreewald. Gemeinsam mit 12 Gästen aus der Partnergemeinde in Bad Oeynhausen, die tags zuvor anlässlich des traditionell im Herbst stattfindenden Partnerschaftswochenendes in Berlin ankamen, ging's morgens um 9 Uhr mit einem gecharterten Reisebus los. Nach eineinhalbstündiger Fahrt war die erste Station erreicht: Lübben - das Tor des Spreewalds. In der dortigen Paul-Gerhardt-Kirche, in der der nach Martin Luther bedeutendste protestantische Kirchenliederdichter seine letzten sieben Lebens- und Berufsjahre verbrachte, wurde eine Kirchenführung geboten. Nach einer anschließenden Andacht, die Pfarrer Kaehler hielt, gab's nebenan im Restaurant "Spreeblick" Mittag - gereicht wurde unter anderem Spreewälder Zanderfilet. Nach dieser Stärkung folgte für die 50 Ausflügler eine zweistündige Kahnfahrt durch die verzweigten Wasserstraßen rund um die Spreewaldstadt, bevor der Bus die Reiselustigen ins nahe gelegene Schlepzig brachte. In dem heimeligen Spreewalddorf konnte man unter anderem die wunderschöne Fachwerkkirche besichtigen. Im Gasthaus "Zum Unterspreewald" gab's Kaffee und Kuchen. Das sonnige Frühherbstwetter hätte auch weiterhin zum Verweilen eingeladen, doch die Abfahrt nahte bald. Die umleitungsbedingte Verlängergung der Rückfahrt ließen sich die Gemeindeausflügler nicht lang werden: Bis man schließlich wieder im vertrauten Heinersdorf eintraf, wurden herbstliche Lieder gesungen - bei fast glasklarer Bus-Akkustik.
Während des abendlichen Beisammenseins war Zeit, für Gäste und Gastgeber ins Gespräch zu kommen. Viele altbekannte Gesichter waren dabei - teilweise erfüllen sie die Partnerschaft seit ihrer Begründung vor 42 Jahren mit Leben. Aber es gab auch "Neulinge" auf beiden Seiten. Besonders schön war es, dass erstmals seit Jahren wieder beide Pastoren - Pfarrer Lassen und Pfarrer Mengel - mit nach Heinersdorf kamen. Bei Getränken und selbstbereiteten Speisen blieben viele trotz des ausgefüllten Tages bis spät in die Nacht. –um.








Einführung der Kreisjugendpfarrerin (24. September 2003)
Am Sonntag, dem 21. September, wurde Ines Frentz während eines Jugendgottesdienstes in der Blankenburger Kirche als Kreisjugendpfarrerin für die Kirchenkreise Weißensee und Pankow durch die Superintendenten Telschow und Möckel offiziell eingeführt. Den Rahmen für diese formale Handlung bildete ein von Jugendlichen vorbereiter Gottesdienst zum Thema Schutzengel. In ihrer Predigt wies Pfarrerin Frentz darauf hin, dass Engel nicht immer als solche zu erkennen sind und uns zuweilen die Fähigkeit abhanden gekommen ist, über Engelswunder staunen und uns über sie wundern zu können. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch einen kleinen Empfang im benachbarten Gemeindehaus der Blankenburger Gemeinde. –um.
Gottesdienst in Himmelpfort (24. September 2003)
Einen Gottesdienst ganz besonderer Art hat am Sonntag, dem 21. September, der Chor der Heinersdorfer Kantorei miterlebt und -gestaltet. Er wurde in der Klosterruine von Himmelpfort unter freiem Himmel gefeiert und stand unter dem Thema des Sommerendes. Der Chor, der seit mehreren Jahren mehrmals jährlich Probenwochenenden in dem Freizeitheim im nordbrandenburgischen Himmelpfort verbringt, schmückte den Open-Air-Gottesdienst mit zahlreichen Liedern aus. Pfarrerin Müller predigte bei strahlendem Sonnenschein über den 23. Psalm und leitete mit ihren Gedanken zu dem gedeckten Tisch - eines der vielen wortreichen Bilder des Psalms - gleichsam zum Erntedankfest über. Die romantische und anrührende Klosterruine und das herrliche Wetter boten den passenden Rahmen für dieses sinnliche Thema. Im Anschluss des Gottesdienstes gab es dann wirklich einen gedeckten Tisch für alle Gottesdienstbesucher: Neben Kaffee gab's frisch geerntete Äpfel, Rosinenbrot und selbstgemachtes Pflaumenmuß. Nach diesem Erlebnis wird der Chor sicherlich nicht zum letzten Mal an einem Himmelpforter Gottesdienst mitgewirkt haben. –um.

Tag des offenen Denkmals (15. September 2003)
Bereits zum zweiten Mal beteiligte sich die Gemeinde Heinersdorf am 14. September 2003 am Tag des offenen Denkmals. Nachdem im September 2002 die Ausstellung zum 700jährigen Bestehen Heinersdorfs zum Tag des offenen Denkmals in erweiterter Fassung eröffnet wurde, waren auch in diesem Jahr Kirche und Margaretensaal für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Tag begann mit einem festlichen Gottesdienst, während dem Konfirmandinnen und Konfirmanden symbolisch eine Kirche erbauten, indem sie Ziegelsteine zu einem Kreuz formten. Wahrscheinlich waren einige dieser Steine tatsächlich einst Teil der Heinersdorfer Kirche, bevor sie 1934/35 umgebaut wurde und ihre jetzige Form erhielt. Nach dem Gottesdienst gab's die erste Führung durch die Kirche, der neben einigen Gottesdienstbesuchern auch Menschen beiwohnten, die eigens zu diesem Anlass nach Heinersdorf gekommen waren. Pfarrer Kaehler erläuterte nicht nur die Geschichte der Kirche, sondern setzte sie auch mit der des Heilig-Geist-Spitals in der heutigen Spandauer Straße in Berlin-Mitte in Beziehung, zu dem Heinersdorf und damit auch dessen Kirche bis zur Reformationszeit gehörte. Die Schlussteine in der Kapelle geben noch heute Zeugnis aus dieser Zeit. Auch die Orgelempore und der Kirchturm konnten besucht werden. Am Nachmittag gab's eine Diskussionsrunde im Margaretensaal, zu der auch der Pankower Bezirkstadtradt für Bau- und Wohnungswesen Martin Federlein gekommen war. Geduldig stellte er sich den Fragen der Heinersdorfer Bürgerinnen und Bürger, die sich um die Planungen zu einer möglichen Ortsumgehungsstraße für Heinersdorf drehten. Währenddessen gab's Kaffee und Kuchen, was auch nach Abreise des Stadtrats noch lange den Rahmen für angeregte Diskussionen bot. Anschließend wurde noch eine Führung durch den Margaretensaal angeboten, in dem auch Teile der Ausstellung zur 700-Jahrfeier von Heinersdorf zu sehen waren. Auch die zweite Kirchenführung, die sich daran anschloss, war wieder gut besucht. –um.



Rüstzeit der Jungen Gemeinde in Neu Schadow (1. September 2003)
Kurz nach Ende der Sommerferien fuhr die Junge Gemeinde Heinersdorf wieder gemeinsam auf Rüstzeit. Vom 22. bis 24. August reisten insegsamt 9 Jugendliche - unter ihnen auch einige in diesem Jahr Konfirmierte - ins nordspreewäldische Neu Schadow. Die Anreise gestaltete sich dank ortunkundiger Gruppenleitung abenteuerlich, und so irrte man auch noch bei Anbruch der Dunkelheit mit den Fahrrädern durch märkische Wälder, bevor das Ziel schließlich erreicht war und ein bereits gedeckter Tisch zur ersten Stärkung einlud. Als wir uns Tags darauf mit dem Thema des Wochenendes "Vertrauen" beschäftigten, und diverse Bibelgeschichten auf das gegenseitige Ver- und Misstrauen der handelnden Personen hin untersucht wurden, ergaben sich durchaus Parallelen zur spätabendlichen - nicht auf dem kürzesten Weg erfolgten Anreise: Vertrauen hat auch seine Grenzen. Als sich das bis dahin eher trübe und regnerische Wetter gegen Nachmittag aufklärte und die Sonne den strahlenden Himmel beherrschte, waren die paar Kilometer zum See schnell überwunden und eine kühle Erfrischung sowie eine Fahrt auf einem Tretboot an der Tagesordnung. Der schon fast traditionelle Spieleabend dauerte bis weit in die Nacht, und nach einer Abschlussrunde am Sonntagvormittag, dem Mittagessen und dem unvermeidlichen Aufräumen rollten die Fahrräder - diesmal ohne Umwege - schon bald wieder Richtung Halbe, wo wir mit dem Zug den zweiten Teil der Heimreise antraten. –um.





Hochzeit der Kindergartenleiterin (7. Juli 2003)
Am Sonnabend, dem 5. Juli wurden in der Heinersdorfer Kirche Gert Seifert und seine Frau Hildegard Seifert, geborene Dietrich, getraut. Die beiden tauschten während des Gottesdienstes vor einer voll besetzten Kirche die Ringe. Neben Pfarrer Andreas Kaehler hielt auch der ehemalige Heinersdorfer Pfarrer von Heinersdorf Peter Lück eine Predigt. Hildegard Seifert ist seit elf Jahren die Leiterin des gemeindeeigenen evangelischen Kindergartens. Seit 1998 ist sie Mitglied des Gemeindekirchenrates. Während des Traugottesdienstes überbrachten auch die Kinder und Mitarbeiterinnen des Kindergartens, die Eltern sowie der Gemeindekirchenrat Glückwünsche. –um.
Serenadenkonzert mit Grillabend (30. Juni 2003)
Am Sonnabend, dem 28. Juni, lud die Heinersdorfer Kantorei unter Leitung ihres Kantors Wolfgang Hensel zu ihrem traditionellen Serenadenkonzert ein, das zugleich den Abschluss des vorsommerlichen Halbjahres bildete. Auf dem Programm standen Streichkonzerte von Bach und Händel, die das collegium musicum zur Aufführung brachte, sowie geistliche Lieder von Bach, Gumpelsheimer und anderen, die der Chor vortrug. Im Anschluss an das Konzert fand auf dem Pfarrhof das nicht weniger traditionsreiche Grillen statt, zu dem neben den Mitgliedern von Chor und Orchester auch viele Zuhörerinnen und Zuhörer blieben und sich die Bratwurst schmecken ließen. –um.
Danke-Party der Heinersdorfer Gemeinde (30. Juni 2003)
Einen Monat nach dem Ökumenischen Kirchentag, der der Stadt Berlin fünf Tage lang ein anderes Aussehen gegeben hatte, lud der GKR Heinersdorf alle Helferinnen und Helfer, die im Bereich der Gemeinde während des Kirchentages dabei waren, zu einer Danke-Party ein. Fast 30 Leute waren der Einladung gefolgt. Sie verbachten am Freitag, dem 27. Juni, bei lauem Sommerwetter einen gemütlichen Abend auf dem Pfarrhof. Roland Formum, der das Gemeinschaftsquartier in der Grundschule am Wasserturm leitete, erhielt eine besondere Ehrung. Neben den Helferinnen und Helfern im Gemeinschaftsquartier waren auch die Menschen eingeladen, die Privatquartiere zur Verfügung gestellt hatten. Auch Mitglieder der Jungen Gemeinde, die Teil eines Helferteams waren, das während des Kirchentages am Zentrum Jugend am Tempodrom wirkte, schauten auf dem Pfarrhof vorbei. –um.
Grill- und Videoabend der Evangelischen Jugend (17. Juni 2003)
Am Freitag, dem 13. Juni, lud die JG Heinersdorf gemeinsam mit der Evangelischen Jugend des Kirchenkreises Weißensee zu einem Grill- und Videoabend zur Einstimmung auf den Sommer in den Heinersdorfer Pfarrgarten ein. Etwa 30 Jugendliche aus vielen Gemeinden des Kirchenkreises waren gekommen - eine überschaubare Zahl. Und so wurde der Abend eher zu einem gemütlichen Beisammensein als zu einer ausgelassenen Party. Neben Würstchen und Fladenbrot vom Grill gab's zahlreiche mitgebrachte Salate, die in Kaffee-Tafel-Atmosphäre verzehrt wurden. Anschließend gab's gruppendynamische Gesellschaftsspiele im Freien. Für abwechslungsreiche Musik sorgten Matthias und Domi aus Heinersdorf. Noch vor Einbruch der Dunkelheit begann dann der zweite Teil des Abends mit Videos im Jugendraum. Zuvor sorgte schon die Präsentation mit Fotos und Statements von Jugendlichen aus dem Kirchenkreis Weißensee, die für den Kirchentag zusammengestellt wurde, für zahlreiche Wiedererkennungseffekte unter den Anwesenden. Nach dem ersten Video war für viele Jugendlichen der Zeitpunkt gekommen, in heimatliche Gefilde aufzubrechen. Nachdem der Pfarrgarten weitgehend wiederhergestellt war und die Spuren des Abends auch in der Küche beseitigt waren, folgte in kleinem Kreise ein weiterer Film. Ein rundum netter Abend mit vielen netten Leuten. Wiederholung nicht ausgeschlossen. –um.







Informationsveranstaltung zur Stadt- und Verkehrsplanung in Heinersdorf (12. Juni 2003)
Nachdem sie der Arbeitskreis Historischer Ortskern Heinersdorf mehrere Monate lang vorbereitet hatte, fand am Mittwoch, dem 11. Juni die Informationsveranstaltung zur Stadt- und Verkehrsplanung in Heinersdorf unter hoher Beteiligung statt. Gekommen waren mehr als 400 Heinersdorferinnen und Heinersdorfer. Stühle und Bänke im Margaretensaal der Gemeinde Heinersdorf reichten nur für diejenigen Interssierten, die rechtzeitig gekommen waren. Zwischenzeitlich war der Raum so überfüllt, dass die Menschen vor der Tür und den geöffneten Fenstern warteten und von dort der Veranstaltung folgten. Stephan Koch (BVV Pankow) und Pfarrer Kaehler führten durch den Abend; vor allem die Bezirksstadträdte Federlein und Köhne sowie Vertreter des Tiefbau-, des Stadtplanungs- und des Grünflächenamtes standen Rede und Antwort. Hauptthema war die geplante Umgehungsstraße zur Entlastung des Ortskerns von dem massiven Durchgangsverkehr. Neben einer Straße, die von der Rennbahnstraße neben dem Neubaugebiet Blumenwinkel und über die Malchower bis zur Blankenburger Straße führen sol, ist auch eine Verlängerung der Rothenbachstraße entlang der heutigen Hödurstraße bis zur Blankenburger Straße geplant. In der zum Teil heftigen und durch viele Zwischenrufe begleiteten Diskussion konnte vieles geklärt werden - es blieben aber auch deutliche Meinungsverschiedenheiten zurück. Strittig war unter anderem, ob der Neubau wirklich angenommen wird und Orstkern und Siedlungsgebiete tatsächlich entlastet werden, welche Lärmbelästigungen für die Anwohner der neuen Straße entstehen und ob durch den Straßenbau nicht zusätzlicher Verkehr durch Heinersdorf geleitet wird. Nach dem heftigen Interesse an diesem Thema, das selbst die Möglichkeiten dieses größten Heinersdorfer Versammlungsraums sprengte, wird es sicherlich weitere Veranstaltungen geben. –um.
Konfirmation zu Pfingsten (8. Juni 2003)
Nachdem in Heinersdorf zwei Jahre lang keine Konfirmation stattgefunden hatte, wurden am Pfingstsonntag 2003 erstmals wieder acht Jugendliche konfirmiert. Die 14- und 15jährigen hatten sich in einem eineinhalbjährigen Konfirmandenunterricht auf dieses Ereignis vorbereitet und sind auch zweimal gemeinsam für ein Wochenende auf einer Rüstzeit gewesen. Während eines eineinhalbstündigen Gottesdienstes, in dem auch der Chor und ein Solist sangen, fand die feierliche Einsegnung der drei Mädchen und fünf Jungen statt. Anschließend haben sie gemeinsam das Abendmahl gefeiert. –um.
Kirchentag: Ökumenischer Gottesdienst (29. Mai 2003)
Während des ersten Ökumenischen Kirchentages hat es auch in Heinersdorf einen ökumenischen Gottesdienst gegeben. Er fand am Himmelfahrtstag, dem 29. Mai 2003, um 10 Uhr in der Heinersdorfer Kirche statt. Die Predigt hielt der Pfarrer der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul in Bad Oeynhausen Alfons Runte. Pfarrer Matthias Mengel aus der Wicherngemeinde Bad Oeynhausen, unserer Partnergemeinde, sprach ein Grußwort. Gekommen waren auch viele Jugendliche, die während des Kirchentages in dem Gemeinschaftsquartier in der Grundschule am Wasserturm untergebracht waren, das durch unsere Gemeinde betreut und versorgt wurde. Sie kamen aus dem schwäbischen Balingen und dessen Umgebung und waren teils katholischer, teils protestantischer Konfession. So wurde dieser Gottesdienst, in dem zugleich (mit einigen Anfangsschwierigkeiten) die neue Mikrofonanlage in der Kirche eingeweiht wurde, zu einem wahrhaft ökumenischen Gottesdinest. Anschließend wurde auf dem Pfarrhof bei strahlendem Sonnenschein gegrillt - ein Angebot, das viele Heinersdorfer und Kirchentagsbesucher wahrnahmen, bevor sie sich in das Treiben auf dem Messegelände und in der Innenstadt stürzten. –um.