September – November 2012

Seht, welch ein Mensch!

Ein Kirchturm. Im Vorübergehen photographiert. Ein Mensch balanciert auf einer Kugel wie ein Artist im Zirkus. Es ist die Skulptur des Bildhauers Stephan Balkenhol.

Er hat seine Arbeit hier eingebaut in den Hohlraum unterhalb der Weltkugel mit dem Kreuz, welches die Kirchturmspitze der Sankt Elisabeth Kirche in Kassel krönt. Das Kunstwerk war schon dort zu sehen, bevor die große Kunstausstellung in Kassel, die documenta (13), in diesem Jahr eröffnet worden war.

Der Mann auf der Kugel bedroht niemanden. Er zeigt, dass sich Menschen manchmal etwas trauen und etwas wagen, dass Menschen manchmal Angst haben, dass Menschen etwas Wunderbares und Besonderes sind. Und dass Jesus Christus dadurch, dass er als Mensch in unsere Welt kam, diese Welt – mit allem was lebt und dazugehört – erlöst hat.

Andreas G. Kaehler

Titelbild

Foto: Andreas G. Kaehler (Juni 2012)

Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht auch ein Gott, der ferne ist?
Jeremia 23, 23 (Monatslosung September 2012)

Liebe Gemeindeglieder, liebe Freunde,

in den Sommerferien hat mir ein theoretischer Physiker, einer der sich mit dem idealen Licht und mit Elementarteilchen gut auskennt, erklärt: „Wenn ich etwas messe, dann ist es auch da. Oder noch deutlicher gesagt, es gibt Dinge, die nur dadurch da sind, dass ich sie messe beziehungsweise (in einem Experiment) nachweise.“ Diese Ansicht hat mich ein wenig verwundert. Es klang für meine Ohren etwas dogmatisch, um nicht zu sagen ideologisch. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass ich nur etwas, dass da ist, messen oder sehen kann. Ich messe es, weil ich es sehe. Und nicht: Dadurch dass ich es messe, ist es da. Im Gegenteil gibt es viele Dinge, die ich gar nicht sehe, die ich übersehe, aber sie sind trotzdem da. Ich sehe nicht alles, aber was ich sehe, wenn es sich nicht um eine optische Täuschung o.ä. handelt, existiert. Da erscheint es mir völlig abwegig, zu behaupten, dass etwas nur dadurch da ist, dass ich es sehe. Es hängt doch nicht von uns ab, dass es gibt, was es gibt.

Der Wunsch zu sehen, was wir überhaupt nicht oder nicht direkt sehen können, ist uns Menschen zu Eigen. Nicht nur Kindern geht das so. In der Bibel wird berichtet, dass selbst die wichtigsten Schüler Jesu, die Jünger, solche Fragen hatten. Kann man Gott sehen? Ist Gott nah oder fern? Philippus hatte oft zugehört, wenn Jesus von Gott sprach. Er erlebte Jesus direkt, war mit ihm unterwegs und es schien ihm trotzdem etwas zu fehlen. So stellte er die Frage, ob sie nicht Gott, den Vater, sehen könnten. Darauf antwortete Jesus dann (Johannes 14, 9): „Wer mich sieht, der sieht den Vater!“

Damit wird ausgedrückt, dass Gott sich in Jesus Christus uns offenbart. In Jesus ist uns Gott nah. Und doch können wir Gott nicht direkt sehen, er übersteigt unseren Verstand, unser Fassungsvermögen, und ist insofern fern.

Schon die Propheten des Alten Testamentes haben erfahren, dass wir Gottes Nähe zu uns spüren können. Gott ist der, der Himmel und Erde gemacht hat. Wir sind Gottes Geschöpfe.

Gott kommt uns nah. Aber Gott übersteigt das, was wir erfassen und begreifen können. So kann Gott nicht auf den Bereich eingeschränkt werden, der uns nah ist. Die weite Ferne und die Nähe gehören zusammen. So findet sich in dem Monatsspruch für September die Frage an uns: Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht auch ein Gott, der ferne ist? (Jeremia 23, 23)

Schon die Schöpfung ist kaum zu begreifen. Zur Schöpfung gehört ja nicht nur, was ich gerade mit meinen Augen sehe, sondern auch alle anderen Orte und Dinge auf der Erde. Dazu kommt das Universum in seiner unfassbaren Weite. Wirklich erklären kann man das nicht. Aber wenn Gott in der Nähe da ist, dann kann und wird er auch in der Ferne da sein. Gott kann überall sein. Eben auch in der Ferne. Er ja Gott. Gott hat die Freiheit, sowohl in der Nähe als auch in der Ferne zu sein. Wobei ich als Mensch in einem bestimmten zeitlichen Moment entweder eher die Nähe oder eher die Ferne spüre. Dann würde ich – hier liegt vielleicht eine Ähnlichkeit zur modernen Quantenphysik &ndas; zu einem festen Zeitpunkt jeweils nur eine der beiden theoretisch möglichen `Eigenschaften´ wahrnehmen beziehungsweise messen.

Es bleibt ein Wunder, dass Gott uns in dieser großen Welt nahe kommen möchte und nahe kommt. Immer wieder kommt Gott uns nahe. Darauf dürfen wir auch dann vertrauen, wenn wir diese Nähe (für einen Augenblick oder eine Zeitspanne) nicht direkt spüren. Uns allen wünsche ich, dass wir Gottes Nähe erleben.

In diesem Sinne grüßt Sie ganz herzlich

Ihr Pfarrer Andreas G. Kaehler

Partnerschaftstreffen mit der Wicherngemeinde Bad Oeynhausen,
21. bis 23. September 2012

Nachdem im vergangenen Jahr eine Gruppe aus der Wicherngemeinde das fünfzigjährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen unseren beiden Gemeinden mit uns zusammen hier in Heinersdorf begangen hat, sind wir in diesem Jahr an der Reihe, die Gemeinde in Bad Oeynhausen zu besuchen. Das treffen dafür ist schon beim letzten Beisammensein vereinbart worden. Wir werden am Freitag, dem 21. September 2012 (abends) dort erwartet und fahren am Sonntag, dem 23. September 2012 nach dem Gottesdienst und einem gemeinsamen Mittagessen wieder nach Hause. Wie üblich werden wir ein sehr persönliches Quartier bei Gemeindegliedern finden. Für den Sonnabend ist etwas ganz Besonderes geplant: Wir werden in das koptische Kloster Brenkhausen fahren, in dem der koptische Bischof für Deutschland residiert. Dort werden wir eine Führung haben, etwas über die Christen in Ägypten erfahren – ein gerade sehr aktuelles Thema – und das Bibelmuseum und andere interessante Ausstellungen sehen können. Sie können sich schon einmal im Internet informieren unter: www.koptisches-kloster-hoexter.de . Wer Interesse daran hat, mitzukommen (eventuell von den Gastgebern in den vergangenen Jahren!), melde sich bitte sehr schnell bei Pfarrer Kaehler (4724035) oder bei Frau Döhle (4724532).

Unsere Gemeinde im Rückblick
Gemeindeausflug Himmelfahrt 2012

Am Himmelfahrtstag, dem 17. Mai 2012, machte sich eine kleine, aber feine Gruppe aus unserer Gemeinde per Bus und S-Bahn auf nach dem angekündigten Ziel: nach Bernau. Dort stießen zu uns noch einige „Selbstfahrer“, nämlich ein mit dem Auto angereister Rollstuhlfahrer und einige jüngere und ältere Radfahrer, die gleich die Gelegenheit zu einer Radtour nutzten.

Gemeindegruppe zum Gemeindeausflug

Gemeinsam haben wir dann den weiteren Tag verlebt. Es war wohl die Marienkirche, die den stärksten Eindruck hinterließ. Schon das Erleben des Gottesdienstes in diesem weiten Raum mit seiner reichen, bis in die Entstehungszeit der Kirche (1519 vollendet) zurückreichenden, unzerstört erhaltenen Ausstattung war eine Besonderheit.

Ein engagierter älterer Herr aus der Gemeinde machte uns am Nachmittag mit den herausragenden Stücken vertraut, insbesondere mit dem aufklappbaren, dreiflügeligen Altar (um 1520) mit seinen drei Schauseiten für Festtage, Sonntage und Werktage. Die Stadt überraschte besonders diejenigen, die sie aus alten Zeiten kannten. Sie erhält ihren eigenen freundlich-beschaulichen Charakter durch die fast vollständig erhaltene Stadtmauer mit im Park noch erkennbaren Wallanlagen, durch die erhaltenen alten Straßenzügen und die vielfach restaurierten, meist nur zweistöckigen Häuser.

Ein gemeinsames Kaffeetrinken beendete unseren Ausflug, und die vergnügte Stimmung zeigte an, dass es für uns ein schöner und bereichernder Tag war. Für den nächsten Himmelfahrtstag werden wir ein ähnliches Unternehmen anstreben.

Gertraud Döhle

Festtagsseite des Marienaltars  Sonntagsseite des Marienaltars

Festtagsseite des Marienaltars (li.), Ausschnitt aus der Sonntagsseite (links vorn Judas, der einen Geldbeutel hinter seinem Rücken versteckt)

(Quelle: Ulrich Hasse, Bernau)

Unsere unendliche Geschichte

Ein ganzes Jahr verging, seit wir im wahrsten Sinne des Wortes in die Bauerei fielen. Nun stand die nächste Schließzeit bevor. Glücklich blickten wir auf die sehnsüchtig erwarteten Urlaubstage. Unsere Kräfte waren restlos aufgebraucht. Den Bau wussten wir in guten Händen unseres Architekten und Bauleiters Herrn Töchterle.

Um immer auf dem aktuellen Stand zu sein, ließ ich mich regelmäßig blicken und blieb auch durch das Handy in Kontakt. So konnte ich die rasanten Fortschritte gleich begucken und wir waren vor unliebsamen Überraschungen sicher.

Mehrere Firmen konnten nun gleichzeitig arbeiten, sodass mit unserem Arbeitsbeginn das Ende sich schwach am Horizont abzeichnet.

Bauarbeiten I  Bauarbeiten II

Der Ausbau des Dachgeschosses nimmt Formen an. Die Stahlträger sind eingezogen, die Fußbodenheizung gelegt, die neuen Oberlichter eingebaut, die einzelnen Räume markiert. Nun werden die Wände gesetzt. Die Küche ist gedämmt und mit Fliesen versehen. Auch in der Cafeteria und im kleinen Flur liegen neue Fliesen.

Die zwei Räume im Untergeschoss sind mit frischer Farbe gestrichen. Es konnte eingeräumt werden. So bezogen die Jüngsten wieder ihr Zwischendomizil. Aber der Eingang hatte sich verändert und damit auch die Bewegungsrichtung. Die Tür gibt es an der Stelle, an der sie in ganz frühen Zeiten (vielleicht erinnert sich jemand von den Älteren daran und kann uns Auskunft geben) schon einmal war. Das gilt ebenso für den Regenbogenraum. Der Eingang zum Büro erfolgt nun vom Flur; so brauche ich nicht mehr durch den Gruppenraum zu schleichen, wenn gerade ein Angebot im Gange ist.

Damit die Garderobe genügend Platz bietet, wurde das Kabäuschen abgerissen und eine Abstellmöglichkeit für die Reinigungsgeräte im kleinen Flur geschaffen.

Bauarbeiten III  Bauarbeiten IV

Es ist sehr angenehm, dass auf der Baustelle eine freundliche, geschäftige Lebendigkeit herrscht und an die Kinder- und Erwachsenenohren kein rüder, lauter Ton dringt. Wir gehen tausendmal am Tag vorbei. Das ist ja keineswegs auf einer Baustelle selbstverständlich. Großen Anteil daran hat sicher auch Herr Töchterle mit seiner freundlichen, angenehmen Art des Umgangs.

Nun beginnen wir mit der Planung des Festes zur Einweihung. Es gibt aber noch keinen Termin. Wir werden den Umzug in aller Ruhe vollziehen und mit unseren Kräften sorgsam umgehen. Wir sind dankbar, dass unsere Eltern und Gemeindeglieder in den Startlöchern stehen und Hilfe sofort bereitsteht.

Hildegard Seifert

Über die Arbeit der LAIB und SEELE Ausgabestelle in Weißensee in der Friesickestraße

Liebe Gemeinde,

ich möchte Sie wieder über unsere Arbeit in der Ausgabestelle von LAIB und SEELE in der Friesickestraße 15 informieren.

Seit sieben Jahren tun wir diesen ökumenischen Dienst am Nächsten in der Immanuel Kapelle in Weißensee. Jeden Mittwoch treffen sich wöchentliche Gruppen von ca. zwölf bis 16 ehrenamtlichen Helfern aus der katholischen, der evangelischen und evangelisch freikirchlichen Gemeinde von ca. 8:15 bis ca. 14:30 Uhr in den hinteren Gemeinderäumen. Nachdem die erste Ware verräumt ist, halten die Mitarbeiter gegen 9:30 Uhr bei einer Andacht und Stärkung inne. Insgesamt sind rund 60 Ehrenamtliche in festen Gruppeneinteilungen im Einsatz. Das Leitungsteam besteht aus je einem Verantwortlichen für jede Gemeinde.

Mit zwei Miettransportern der Firma LEX werden Lebensmittelspenden verschiedener Supermärkte und einiger Bäcker in Weißensee abgeholt. Vom Zentrallager der Berliner Tafel holen wir Mittwochs ebenfalls Ware ab. An einer langen Tafel aus Biertischen werden die von uns vor Ort sortierten und aufbereiteten Waren in Kisten aufgereiht. Gegen 10:45 Uhr werden die gemischten Nummern im Losverfahren an die Wartenden verteilt. Von 11:30 bis ca. 13:00 Uhr erfolgt dann die Ausgabe an die berechtigten Menschen. Danach wird aufgeräumt, der angefallene Papier- und Gelbersackmüll weggefahren und die Räume gewischt.

Montags fährt zusätzlich ein Transporter einen Teil der Märkte an und holt Ware ab, die dann eine feste Gruppe von vier bis fünf Frauen vor dem Lager sortieren. Im Winter ist dies wegen der Temperaturen oft kein Vergnügen..

Inzwischen benötigen wir drei Biotonnen für anfallendes verdorbenes Obst und Gemüse.

LAIB und SEELE I

Verteilt werden dann Obst, Gemüse, Brot, Brötchen und andere haltbare Lebensmittel. Auch die Einhaltung der Hygienevorschriften ist ein wichtiger Punkt bei der Arbeit. So verfügen einige Mitarbeiter über den Gesundheitspass und es wurde ein sogenannter Spuckschutz für den Brotbereich angeschafft. Zusätzlich gibt es im hinteren Bereich eine Kleiderbörse. Die Gemeinde bietet fast jeden Mittwoch zur Überbrückung der Wartezeit ein Kirchenkaffee an. All dies wird gern angenommen.

Drei Mal im Jahr finden Sie fast alle Mitarbeiter von 8:00 bis 20:00 Uhr für EINS MEHR bei den Kaisers Märkten in der Bizetstraße und am Pasedagplatz in Zwei-Stundenschichten im Einsatz. Dort bitten wir dann um haltbare Lebensmittelspenden, die von uns bei Warenengpässen ausgegeben werden.

In unserer Ausgabestelle versorgen wir ca. 400 Haushalte, wöchentlich kommen zwischen 160 und 200 Erwachsene in unsere Ausgabestelle, dazu zählen noch rund 60 Kinder/ Woche. Jede Person mit einem Nachweis über ALGII, Grundsicherung oder einem Nachweis über ein geringes Einkommen bekommt gegen einen Unkostenbeitrag von 1 EUR Ware. Von diesem Unkostenbeitrag werden alle Kosten der Ausgabestelle beglichen. Dazu zählen die Miettransporter, die Biotonnen, Einmalhandschuhe und Tüten, Reinigungsmittel, Reparaturen und was sonst noch anfällt. Deshalb sind wir über jede noch so kleine Spende dankbar.

LAIB und SEELE II

Seit 2007 richten wir in der Kirche eine Weihnachtsfeier aus. Dort gibt es neben einem Programm und Musik zu Kaffee und Kuchen auch eine kleine Geschenketüte. Für die Kinder wurde im Altarraum gespendetes Spielzeug aufgereiht. 2009 konnten wir 112 Erwachsenen und 57 Kinder erfreuen, 2010 kamen schon 200 Erwachsene und 80 Kinder und 2011 beglückten wir dank einer großzügigen Spende 214 Haushalte und 80 Kinder. 2011 war jeder Platz in der mit Biergarnituren bestückten Kirche besetzt. Für uns ist dieser Mittwoch immer ein langer, anstrengender, aber auch sehr schöner Tag. Wir beginnen schon jetzt für die am 05.12.2012 stattfindende Weihnachtsfeier Schokolade, Kaffee,Tee und Kleinigkeiten für die Kinder zu sammeln.

Wir trauern um zwei im August verstorbene langjährig im Einsatz gewesene Mitarbeiter. Gerade männliche Helfer sind knapp in den Reihen der doch inzwischen mehrheitlich 65- bis 80-jährigen Helfer. Umso mehr freut es mich, dass Herr Pescheck zu uns gekommen ist und unsere Fahrer und Beifahrer tatkräftig entlastet. Vielen Dank! Wir freuen uns über jede helfende Hand aus einer Kirchengemeinde mit einem großen Herzen voller Nächstenliebe, Kraft und Geduld für die Arbeit einmal im Monat für fünf bis sechs Stunden in der Ausgabe. Bei Interesse wenden Sie sich an mich.

Es grüßt Sie Ulrike Wolff aus dem Leitungsteam

Mit Liebe schenken, Freude bereiten! Durch die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“

„Weihnachten im Schuhkarton“ ist ein Projekt des Vereins „Geschenke der Hoffnung e. V.“, der in Berlin seinen Sitz hat. Diese internationale Aktion will Kindern in schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen eine Weihnachtsfreude bringen. Sie leben in Heimen, Krankenhäusern, Flüchtlingslagern, Slums oder in sozial schwachen Familien. Daran beteiligen sich neben Deutschland, Österreich und der Schweiz auch Großbritannien, Irland, die Niederlande, Finnland, die USA, Kanada und Australien. Um Transportwege möglichst kurz zu halten, gehen die Weihnachtspäckchen aus dem deutschsprachigen Raum vor allem nach Ost- und Südosteuropa.

Bald ist es wieder soweit: Bereits zum siebzehnten Mal bringt „Weihnachten im Schuhkarton“ in diesem Jahr Not leidenden Kindern ein liebevolles Weihnachtsgeschenk. Im vergangenen Jahr gingen aus Deutschland 459.190 Weihnachtspäckchen auf die Reise. 2.987 davon kamen aus meiner Sammelstelle, die diesmal bereits zum vierzehnten Mal in meinem Wohnhaus eingerichtet sein wird. Machen Sie in diesem Jahr mit! Packen Sie für einen kleinen, bedürftigen Menschen einen schönen Schuhkarton, gefüllt mit nützlichen Geschenken! Aufgrund strenger Einfuhr- und Zollbestimmungen der Empfängerländer dürfen nur neue Waren und keine geliermittelhaltigen Süßigkeiten wie Gummibärchen importiert werden, auch keine Lebensmittel (z. B. Kekse, Kuchen, Nudeln). Trotzdem ist Schenken ganz einfach: Nehmen Sie einen leeren Schuhkarton – bitte keinen Stiefelkarton. Sie können ihn mit Geschenkpapier bekleben, Schachtel und Deckel getrennt. Legen Sie Spielsachen, Bekleidung, Schulsachen, Hygieneartikel (bitte keine flüssigen oder parfümierten Artikel wie Seife, Shampoo, Duschbad) und Süßigkeiten (z. B. Bonbons, Lutscher, Kaugummis, Traubenzucker, Pfefferminz oder Vollmilchschokolade) in das Päckchen! Verschließen Sie bitte Ihren Schuhkarton mit einem Gummiband und geben ihn bis zum 15.11.2012 im Pfarramt Heinersdorf oder direkt in meiner Sammelstelle in Blankenburg ab (Mittelstraße 30, 13129 Berlin, Tel. 47 43 531, Öffnungszeiten im November: Mo, Mi, Fr 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung).

Mit freundlichen Grüßen aus Ihrer Sammelstelle

Anita Bernhard