April / Mai 2010

Was für ein Anblick: Gottes Liebe zu uns Menschen, die sich im Leiden und Sterben Jesu Christi und in dessen Auferstehung äußert, lässt sich wohl kaum prägnanter darstellen als in dieser Versinnbildlichung, die im mittleren der drei Fenster des Heinersdorfer Gemeindesaals zu finden ist. Die Fenster stammen aus der renommierten Glaswerkstatt August Winkler, die unter anderem das Reichspatent auf Mosaikglas hielt, dessen neuartige Technik Fenster nicht nur bei durch-, sondern auch bei aufscheinendem Licht farbenfroh erstrahlen lässt. Das Unternehmen selbst durchlebte eine wechselvolle Geschichte. So wurde der Teilhaber Gottfried Heinersdorff 1933 aus dem Geschäft gedrängt, weil er jüdischer Abstammung war. Und im Jahre 1939, als auch die Heinersdorfer Fenster entstanden, machte die Glaswerkstatt ihren Hauptumsatz mit staatlicher Auftragskunst – etwa für die Neue Reichskanzlei in Berlin. Auch wenn dies der Schönheit der Glasfenster keinen Abbruch tut, ist es lohend, sich nicht auf den ästhetischen Anblick unserer Gebäude und Einrichtungsgegenstände zu beschränken, sondern einen Blick dahinter zu wagen. --um

Gott gebe euch leuchtende Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid.
Epheser 1, 18, Monatsspruch April

Liebe Gemeindeglieder, liebe Freunde,

über den eigenen Glauben zu reden, ist gar nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Wenn wir das am Arbeitsplatz oder im Gespräch mit unseren Nachbarn versuchen, spüren wir das. Noch deutlicher wird es, wenn wir Inhalte des christlichen Glaubens Kindern erklären möchten oder wenn wir versuchen, es in eine andere Sprache zu übersetzen. Der neue Bischof unserer Landeskirche Dr. Markus Dröge hat kürzlich daran erinnert, dass es Afrikanische Stammessprachen gibt, in denen es kein Wort für das deutsche Wort Hoffnung gibt. Wie soll man in einem solchen Fall übersetzen. Hoffnung ist ein ganz zentraler Begriff unseres christlichen Glaubens. So lautet der Leitsatz für den 2. Ökumenischen Kirchentag in München: Damit ihr Hoffnung habt.

Für diese afrikanischen Stammessprachen bleibt Hoffnung aber eine abstrakte Vokabel, die sich nicht mit einem Wort übersetzen lässt. So wies Bischof Dröge auf eine mögliche Lösung hin: Hoffnung, das bedeutet: Über den Horizont hinausschauen. Das klingt dann gar nicht mehr abstrakt. Wichtig ist allerdings, wenn man dieses Bild benutzt, dass das, was hinter dem Horizont zu sehen ist, auch positiv ist. Der Satz "Hinterm Horizont gehts weiter" klingt dann hoffnungsvoll, wenn das, was mich hinter dem Horizont erwartet, gut für mich ist und etwas ist, auf das ich mich freuen kann.

Hoffnung ist ein ganz wesentlicher Teil des christlichen Glaubens. Auch in dem Monatspruch aus dem Epheserbrief wird das deutlich: "Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid." (Epheser 1, 18)

Wir dürfen erkennen, wie gut es Gott mit uns meint. Selbst in schlimmen Situationen bleibt die Hoffnung hinter dem Horizont erkennbar. An Ostern feiern wir die Hoffnung, die selbst durch den Tod nicht zerstört werden kann. An Karfreitag haben wir uns daran erinnert, wie Jesus am Kreuz gestorben ist. Aber dieser schreckliche Tod war eben nicht das Ende. Die Geschichte Jesu ging weiter. Frauen waren die ersten, die diese Entdeckung machten. Jesus war am Kreuz gestorben und in ein Höhlengrab gelegt worden. Soldaten hatten vorher noch mit einer Lanze auf den Toten eingestochen.

Jesus war wirklich tot. Aber als die Sonne aufgegangen war am Ostermorgen entdeckten die Frauen, dass Jesus lebt. Der Tod war besiegt. Jesus war auferstanden. Seit diesem Morgen ist Hoffnung nichts Abstraktes sondern ganz konkret. Die christliche Hoffnung ist eine Hoffnung, die erfahrbar ist. Darauf kann man sich verlassen.

Hätte Paulus alle seine Reisen unternehmen können, Gemeinden gründen und all seine Briefe schreiben können, ohne Hoffnung zu haben? Nein, ganz gewiss nicht. Paulus hat den Christen damals mit seinen Worten Mut gemacht. Deswegen sollen alle erfahren, was an Ostern passiert ist. Hinterm Horizont geht es weiter, weil Jesus lebt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gesegnetes Osterfest.

Ihr Pfarrer Andreas G. Kaehler

Georgien II – Fortsetzung
Die neue Kirche, die Gemeinde, die Diakonie

Die Versöhnungskirche

Was ich beim Abschied von Professor Hummel im Herbst 1995 nicht wusste, dass einige Tage danach bereits der Grundstein für die neue Kirche gelegt wurde. Nach zwei Jahren Bauzeit war sie fertig und wurde feierlich eingeweiht. Auch Staatspräsident Schewardnadse war gekommen und sprach ein Grußwort. Es war gelungen, auch mit seiner Hilfe, das Gebiet des alten deutschen Friedhofs, auf dem ein Sportplatz mit Schwimmbecken und Park eingerichtet worden waren, wieder zu erwerben. Die ehemalige große evangelische Kirche hatten 1945 deutsche Kriegsgefangene ("mit Tränen in den Augen" – ein Augenzeuge) abreißen müssen. Der Neubau erfolgte so weit wie möglich mit einheimischen Handwerkern und Material, nur was nicht zu beschaffen war, z. B. Lampen, die (elektronische) Orgel, die Glocke und das Kruzifix kamen aus Deutschland. Auch die Konzeption eines georgischen mit einem deutschen Architekten berücksichtigte nach den Vorgaben von Professor Hummel sowohl evangelisch-lutherische als auch mit einer angedeuteten Kuppel landeseigene, traditionell orthodox geprägte Gesichtspunkte. In der Orthodoxie herrschen Kontemplation und Feier der Liturgie vor mit dem Blick vertikal nach oben in die Bemalung der zentralen Kuppel als Abbild der Heilsgeschichte, während die Protestanten horizontal auf der Wanderung sind vom Westportal durch den Hauptgang auf den Altar und Christus zu. Das Emblem, eine Lutherrose mit Kreuz in der Mitte und einer Umschrift gibt es ebenfalls doppelt, in deutsch und in georgisch (siehe Abbildungen unten). Die Mehrsprachigkeit ist eine der Schwierigkeiten die zu überwinden ist. Auch die Lieder sind unterschiedlich. Augenblicklich gibt es nur ein Gesangbuch in deutscher und russischer Sprache mit einem georgischen Anhang. Das Liedgut der sanges und tanzfreudigen (Balanchin z. B. kommt aus Georgien), musikliebenden Georgier ist sicher eine Bereicherung. Die alte georgische Musik wurde als Weltkulturerbe anerkannt und geht in ihrem eigenartigem Charakter mit ihren Wurzeln bis ins Altertum zurück. In jüngster Zeit machte sich eine Anpassung an den Julianischen Kalender erforderlich. Die Gemeinde feiert also jetzt z. B. Weihnachten und Ostern zehn Tage später als wir.

Versöhnungskirche

Die Gemeinde

Die Gemeinde aus im Kern etwa 1000 getauften Christen will natürlich nicht nur eine Gemeinde Deutscher bzw. Deutschsprachiger sein. In Georgien werden etwa 23 Sprachen aus sechs unterschiedlichen Sprachfamilien gesprochen. Georgisch ist die Landessprache, das ungeliebte russisch sprechen und verstehen wohl alle, deutsch im Landesdurchschnitt wenige, vorwiegend Nachkommen der Siedler aus dem 19. Jahrhundert. Von den ursprünglich 40.000 Deutschstämmigen in Georgien sind ca. 1.600 übriggeblieben. Die Deportation nach Sibirien und Mittelasien 1941 und die folgenden 60 Leidensjahre in der Verbannung haben kaum welche aus der ersten Generation überlebt, so dass es nur wenige Rückkehrer in der Gemeinde gibt, die zum großen Teil auch in der Verbannung geboren und nicht wie die meisten von ihnen nach Erlangung einer gewissen Freizügigkeit nach Deutschland ausgewandert sind. Nicht alle Deutschsprachigen traf jedoch 1940 die das grausame Schicksal. Solche mit georgischen oder russischen Familiennamen, d. h. Familien und Nachkommen aus Ehen zwischen einen Georgier oder Russen und einer deutschstämmigen Frau konnten bleiben. Sie bilden den Hauptbestandteil derer, die sich jetzt in der Gemeinde treffen, sprechen aber nicht alle deutsch, da die Sprache viele Jahrzehnte unter schwerer Strafe stand. Dreisprachige Dolmetscher sind also unbedingt nötig, auch in den Sonntagspredigten. Noch sind die meisten Pfarrer und Bischöfe Ruheständler aus Deutschland, umso wichtiger ist es, dass nunmehr aus der ortsansässigen Bevölkerung Pfarrer und als Sensation sogar eine Pfarrerin hervorgegangen sind und hervorgehen. Es gibt einen Kinder- und einen ambitionierten Erwachsenenchor, der mit drei Proben pro Woche in jedem Gottesdienst singt und auch Messen , Oratorien und Kantaten aufführt. Bei den vorwiegend jungen Gemeindemitgliedern sind TaizGesänge beliebt. In einigen Dörfern bzw. Orten ehemals deutscher Siedler findet das kirchliche Leben noch in so genannten Hauskirchen statt, d. h. im Zimmer eines Gemeindemitglieds, später konnten zum Teil eigene Räume erworben oder gemietet und sogar eine Kirche erbaut und eine andere wieder rekonstruiert werden. Zu den gemeinsamen Kindergottesdienst kommen ca. 40 Kinder aus den kleinen Gemeinden unterschiedlicher Volkszugehörigkeit in Tblissi zusammen. Die Evangelisch-Lutherische Kirche Georgiens verfügt über ein Freizeitheim im Osten des Landes, in dem sich etwa 80 Kinder und Jugendliche in den Ferien erholen und die christliche Unterweisung aus den Sonntagsschulen spielerisch leben können. Im letzten Jahr war das vor allem für 48 teilweise traumatisierte Kriegsflüchtlingskinder sehr hilfreich, die zusammen mit dem internationalen World Vision Project für Flüchtlinge betreut werden.

Lutherrose, georisch Lutherrose, deutsch

Die Diakonie

Schon die Römer wussten von dem Reichtum des Landes an Bodenschätzen und fruchtbaren Böden. Davon ist nichts für die jetzige Bevölkerung übrig geblieben. Wie bereits im vorigen Nachrichtenblatt kurz beschrieben, sind die Lebensbedingungen unbeschreiblich hart. 32% der Georgier leben unter der Armutsgrenze, 13% sind überhaupt ohne Einkommen. Die Rente liegt zwischen 8 und 18 € im Monat, wird jedoch nicht immer ausbezahlt. Kriegsflüchtlinge bekommen 6 €. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 40 bis 70%. Das bedeutet menschenunwürdige Wohnbedingungen ohne Geld für Heizung, Hunger vor allem für alte Leute, Kriminalität, Korruption und eine mangelhafte Gesundheitsversorgung.1921 vereinnahmte die Rote Armee das damals freie Georgien. Die Sowjetische Politik machte aus dem Agrar- ein Industrieland, zunächst innerhalb des Kaukasischen Sozialistischen Sowjetrepublik und ab 1936 losgelöst von Armenien und Aserbaidschan die Grusiniche SSR. Südossetien und Abchasien aber, seit 1,5 Jahrtausenden zu Georgien gehörig, blieben bei der Russischen SSR. Damit war die Bombe gelegt, die nach der Selbständigkeit Georgiens 1991 zu zwei Kriegen führte mit verheerenden Folgen: Zerstörung wichtiger Verkehrswege, vertragswidrige Abtrennung und russische Besetzung Südossetiens und Abchasiens (lt. Vertrag von 2009 jeweils militärische Stützpunkte und 1.700 Soldaten) mit diplomatischer Anerkennung durch Russland und Nicaragua und ständiger Gefahr neuer Kampfhandlungen aufgrund nationalistisch-georgischen Widerstandes. Schon Bischof Hummel konnte seine Gemeinde in Suchumi nur mit UNO-Eskorde besuchen. Bereits 1990 verhängte Russland eine Wirtschaftsblockade und Nachfolgend auch eine Verkehrsblockade, was die Industrie und die gesamte Wirtschaft zusammenbrechen ließ, wovon sie sich auch heute noch nicht erholt hat.

Entsprechend groß ist der Aderlaß an jungen, ausgebildeten Leuten in Richtung Russland und wenn möglich westliche Länder. Von den 5,5 Millionen Einwohnern zu Beginn der Selbständigkeit im Jahr 1990 sind heute noch 4,5 Millionen (darunter 1,5 % Russen) übriggeblieben. Hinzu kommen 250.000 ossetisch und abchasische Kriegsflüchtlinge (zu 50% Christen) aus den beiden Kriegen mit Russland, aus Tschetschenien sowie schließlich im Jahr 2007 aus Russland ausgewiesene Georgier.

Angesichts des Elends der Bevölkerung war für das Ehepaar Hummel und ihre Helfer neben der Kirche der Aufbau einer Diakoniestation dringendes Anliegen. Das zur Verfügung stehende Geld reichte noch für eine Stiftung zum Unterhalt und zur Erfüllung aller dieser Aufgaben und ein entsprechendes Gebäude, in dem nunmehr seit 2000 ein kleines Altersheim, eine kostenlose, ambulante ärztliche Versorgung, Hilfe in besonderen Notlagen und eine Armenküche untergebracht sind. Hier und in der Kirche findet auch ein weiterer Teil des kirchlichen Lebens statt: Chorproben, interkonfessionelle Gebete, Fortbildung, Bibelunterricht. Nach einem mehrjährigen, überwiegend ehrenamtlichen Vorlauf wurde in Ermanglung einer juristischen Anerkennung der christlichen Kirchen durch den georgischen Staat 1999 die Diakonie als Verein "Evangelisch-lutherisches diakonisches Werk in Georgien" gerichtlich registriert und abgesichert.

Von staatlicher Seite gibt es keinerlei Förderung, alles wird weiterhin durch persönlichen Einsatz, Zuschüssen aus der Württembergischen Landeskirche und Spenden finanziert. Dafür besteht nach den beiden Kriegen mit ihren Flüchtlingen und wachsender Verelendung ständiger und wachsender Bedarf. Dessen sollten wir uns vergleichsweise reichen Westeuropäer nicht verschließen, wie die Heinersdorfer Gemeinde bereits durch zwei außergottesdienstliche Kollekten schon gezeigt hat. Vor allem sind Beihilfen für die Suppenküche und Armenspeisung der Diakonie hilfreich. Ca. 350 der Ärmsten und Kranken werden schon auf diese Weise entweder mit einer warmen Mahlzeit oder, wer nicht laufen kann mit Grundnahrungsmitteln in "trockenen Tüten" notdürftig versorgt, ein Tropfen auf den heißen Stein. Mit einer Patenschaft in Form einer monatlichen Spende von 28 € kann einem weiteren Bedürftigen auf diese Weise geholfen werden. Zwei dieser Patenschaften sind bisher aus der Heinersdorfer Gemeinde hervorgegangen.

Erschwert wird die Situation durch die Dominanz der seit dem 4. Jahrhundert bestehenden Selbständischen (autokephalen) Georgischen Staatskirche, der mehr als 80% der Bevölkerung angehören und die einen großen Einfluss auf die Regierung hat. Soziales Kirchenverständnis und diakonische Aufgaben sind ihr fremd. 1990 waren Kirchen religiöser Minderheiten enteignet und der orthodoxen Kirche übergeben worden. Erst 2004 wurde Georgien nicht mehr auf der Liste der US-Kommission zur Religionsfreiheit in der Welt als Land, in dem die Religionsfreiheit nicht gewährleistet ist, geführt. Die Abgrenzung ist nahezu total. So ist noch immer nicht ein Regierungsvertrag zur Sicherung der lutherischen Kirche zustande gekommen. Mit den anderen christlichen Minderheiten (Katholiken, Babtisten, Heilsarmee, Adventisten) und Juden bestehen gute Beziehungen, Zusammenarbeit und Solidarität. Auch mit den 9,8% Moslems gibt es ein ungetrübtes Verhältnis.

Herr Professor Hummel, nachmalig Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Georgiens, ist 2040 gestorben. Sein Werk besteht und wächst weiter vor allem durch die kontinuierlich aufopferungsvolle Arbeit von Frau Christiane Hummel mit den wechselnden Pfarrern und Bischöfen und ihren Helfern und Spendern. Sie hat auch trotz Warnungen während des letzten Krieges 2008 die Gemeinde nicht verlassen. Professor Hummel hat die Kirche "Versöhnungskirche" genannt angesichts Ihrer Lage inmitten eines durch lange Geschichte geprägten kämpferischnationalistischen Volkes, vieler verschiedener Ethnien, des erlittenen Unrechtes durch eine unmenschliche Regierung und einer übermächtigen Bruderkirche.

Und er hat dieser Diaspora-Kirche für diese spezielle Lage Gebote der Toleranz mitgegeben:

Fünf Gebote zur Toleranz
(von Gert Hummel)

  1. Ich will mich bemühen, die grenzenlose Liebe Gottes, wie sie in Jesus Christus sichtbar geworden ist, nicht durch meinen christlichen Glauben einzugrenzen und einzuschränken.
  2. Ich will mich bemühen. die befreiende Botschaft dieser Liebe durch meine Nächstenschaft zu praktizieren, wo immer und wann immer ich kann.
  3. Ich will mich bemühen, die grenzenlose Liebe Gottes auch in den anderen christlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften zu entdecken und ihnen ein Beispiel an aktiver Toleranz zu sein.
  4. Ich will mich bemühen, die Angehörigen anderer Religionen in ihrem Glauben zu respektieren.
  5. Ich will mich bemühen, den Menschen, die keine religiöse Überzeugung vertreten, gerecht zu werden und sie in ihrer Menschenwürde nicht zu verletzen und von ihnen gegebenenfalls sogar zu lernen.

Regine Witkowski